Was wurde aus dem Spitals-Portier Leopold Winkler?.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 04. Januar 2021 (06:53)
Leopold Winkler war das „Gesicht des Gmünder Krankenhauses“.
privat

2017 musste der Gmünder Leopold Winkler den – wie er selbst sagt – „Traumjob“ pensionsbedingt beenden. „Es gab für mich keine schönere Arbeit, als die des Portiers im Landesklinikum Gmünd. Das war einfach Dienst am Kunden. Ich habe eine große Lebenserfahrung gesammelt und auch gerne die Nachtdienste übernommen“, blickt der heute 63-Jährige zurück.

Diese Arbeit hat er 17 Jahre lang ausgeübt, davor war er bei der Gemeinde Gmünd angestellt und fungierte aber immer wieder schon als „Springer“ am Informationspult des Gmünder Krankenhauses.

Jetzt frönt Leopold „Poidl“ Winkler seinem größten Hobby, dem Kochen. „Ich wollte eigentlich Koch werden, habe das Kochen von meiner Mutter, die eine sehr gute Köchin war, gelernt.“ Es gebe kein Gericht, dass er nicht kochen würde, nur „backen tu ich nicht“, meint Winkler, der am liebsten einen „Bauernschmaus“ kochen würde.

Mit seiner Gattin unternimmt er gerne Ausflüge und betreut mit Leidenschaft die vier Enkel.

Sportlich ist für Winkler leider nicht mehr viel möglich. „Ich habe ziemliche Probleme mit meinen Achillessehnen. Nur Spaziergehen geht noch.“