Rauchfangkehrerball vor Rückkehr nach Gmünd. Nach einem Jahr Pause soll der Rauchfangkehrerball 2021 aus Wiener Neustadt ins Sole-Felsen-Hotel zurückkehren. Schon vor der Ballgesellschaft kehrten Bundesinnungsmeister Peter Engelbrechtsmüller & Co zurück nach Gmünd.

Von Markus Lohninger. Erstellt am 19. Januar 2020 (14:59)
Bei der Spendenübergabe aus dem Erlös der Charity-Weinbar beim Rauchfangkehrerball 2019 im Sole-Felsen-Hotel Gmünd: Geschäftsführer Bernhard Strohmeier, Andreas Weissensteiner, Bürgermeisterin Helga Rosenmayer, Anton Honsig von der Winzer-Initiative Probus der Generali-Gruppe, Sabrina Kurz mit Töchterchen Annamarie, Bundesinnungsmeister Peter Engelbrechtsmüller und Thomas Semler (von links)
Markus Lohninger

Grund dafür war, dass die Ball-Organisatoren an die Hinterbliebenen des im Vorjahr bei einem Arbeitsunfall in Raasdorf verstorbenen Robert Volkmann, Lebensgefährtin Sabrina Kurz und Tochter Annamarie, 2.500 Euro übergaben. Sole-Felsen-Welt-Geschäftsführer Bernhard Strohmeier legte noch Thermengutscheine drauf. Die Spende ist hier gut aufgehoben – die Jungfamilie hatte den Vater verloren, bevor das gemeinsame Haus in Haugschlag fertig gestellt war. 

Das Geld ist die Hälfte des Erlöses der Charity-Weinbar 2019, den die Organisatoren verdoppelt und die Generali-Versicherung aufgerundet hatte. Die andere Hälfte ging an „Hilfe im eigenen Land“. „Saufen für den guten Zweck“ klinge blöd, stimme in dem Fall aber, so Engelbrechtsmüller: In zehn Jahren wurden durch die Charity-Bar bereits 48.000 Euro gespendet.

Gesammelt soll 2021 wieder in Gmünd werden, wie Engelbrechtsmüller bestätigt: „Wir planen, den Ball wieder im Sole-Felsen-Hotel auszutragen." Die Mischung aus Therme, Hotel und großzügigem Restaurantbereich mit schickem Wintergarten - eingebettet in Waldviertler Naturlandschaft - habe in der Vergangenheit Gäste des Rauchfangkehrerballs aus ganz Österreich begeistert.