Waldviertler Stadtland: Glasfaser-Ausbau abgeschlossen. 12.000 Haushalte wurden angeschlossen, 5.500 nutzen Glasfaser bereits.

Von Johannes Bode. Erstellt am 03. Dezember 2019 (16:45)
Freuten sich über den abgeschlossenen Glasfaser-Ausbau in der Pilotregion: Kleinregionsmanagerin Viktoria Prinz, die Bürgermeister Christian Grümeyer und Alois Strondl, Stadtrat Reinhard Langegger, Bürgermeister Rainald Schäfer, Abgeordnete Margit Göll, Kleinregionsobmann Christian Dogl, Hartwig Tauber (nöGIG), die Bürgermeister Erhart Weißenböck und Helga Rosenmayer, Vizebürgermeister Heinz Frank, Bürgermeister Otmar Kowar sowie Vizebürgermeister Markus Pollack.
Johannes Bode

Auch wenn so manche Künette noch nicht fertig asphaltiert ist: Die Tiefbauarbeiten seien fertig, rund 12.000 Haushalte mit einem Glasfaser-Anschluss versorgt – berichtete „nöGiG“-Geschäftsführer Hartwig Tauber am 2. Dezember im Gmünder Stadtamt. Damit ist der Ausbau in der Pilotregion, der Kleinregion „Waldviertler Stadtland“, abgeschlossen.

„Alles ist gut“, brachte die Gmünder Bürgermeisterin Helga Rosenmayer die Erleichterung aller Beteiligten auf den Punkt: „Es war auch in Gmünd nicht so einfach, die erforderliche Quote zu erreichen.“ Von einer „großen Herausforderung“ sprach auch Abgeordnete Margit Göll. „Es hat ein bissl länger gedauert“, meinte Tauber dazu. Die Gründe waren vielfältig, unter anderem lag es etwa in Gmünd daran, dass auch die EVN Gasleitungen mitverlegt hat.

Gestartet hat man mit dem Ausbau im Jahr 2017. Von den vier Pilotregion – neben der Kleinregion sind das auch der „Zukunftsraum Thayaland“, das Triestingtal sowie das Ybbstal – ist die Waldviertler Pilotregion die größte. Neben den Gemeinden der Kleinregion – Amaliendorf-Aalfang, Brand-Nagelberg, Gmünd, Großdietmanns, Hirschbach, Hoheneich, Kirchberg am Walde, Schrems und Waldenstein – nahmen auch Unserfrau-Altweitra und Heidenreichstein am Pilotprojekt teil. Von den 12.000 versorgten Haushalten nutzen rund 5.500 bereits den Glasfaseranschluss. Die Kunden können aus Angeboten von acht verschiedenen Internet-Anbietern wählen.

In Niederösterreich wurden insgesamt über 100 Millionen Euro in den Ausbau (inklusive Planung) investiert. „80 Prozent der Wertschöpfung bleibt in Niederösterreich“, meinte Tauber in Gmünd.