Singgemeinschaft: Zwei legendäre Gruppen hören auf. Singgemeinschaft und Stubenmusi haben sich nun nach über 30 Jahren aufgelöst.

Von Brigitte Kögler. Erstellt am 11. September 2021 (05:09)
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Singgemeinschaft und Stubenmusi bei einem Auftritt 2015.
zVg

Nach über 30 Jahren gemeinsamen Musizierens ist nun die Ära von Singgemeinschaft und Stubenmusi offiziell zu Ende. Die Singgemeinschaft trat am dritten Adventsonntag 2019 zum letzten Mal in Dietmanns in der Kirche auf. Auch die Stubenmusi gab ihren letzten Auftritt in der Weihnachtszeit, bei einer Heiligen Messe in Waldenstein am 29. Dezember 2019.

Die Beschränkungen durch die Covid-Pandemie waren nur der Anlass für die Auflösung, die sich seit einiger Zeit abgezeichnet hatte — zählten die Mitglieder doch großteils zur Altersgruppe 80 plus. „Warum wir aufgehört haben? Wegen Krankheit und Alter“, lacht Maria Schwingenschlögl (90), die mit 60 Jahren Hackbrett spielen gelernt hat und 1994 gemeinsam mit Franz Kitzler an der Zither erstmals aufgetreten ist. Die beiden bildeten den Kern der Dietmannser Stubenmusi.

Die Idee zur Singgemeinschaft entstand schon um das Jahr 1986. Vier bis fünf Frauen trafen sich zum Singen, die Gruppe wuchs und traf sich wöchentlich. Mit der Stubenmusi fand sich die Instrumentenbegleitung. „Das gemeinsame Musizieren war wunderbar“, erinnert sich Richard Waitz, seit 2005 mit seinem Kontrabass dabei. Auftritte waren im ganzen Bezirk gefragt, vor allem in der Advent- und Weihnachtszeit passte die Musik gut.