Eichberger Anteil an der Eisstock-WM. Eichberger Walter Pichler ist Koordinator für die Weitenwettbewerbe bei der Eisstock-Weltmeisterschaft 2018.

Von Michael Schwab. Erstellt am 22. Februar 2018 (06:30)
Walter Pichler vor der Kunsteisbahn in Winklarn.
privat

Als am 20. Februar in Amstetten und Winklarn die Eisstock-Weltmeisterschaft begann, da stand ein Eichberger mittendrin im Geschehen: Walter Pichler, pensionierter Gemeindesekretär von Moorbad Haarbach, ist als Koordinator für die Weitenwettbewerbe in Winklarn zuständig.

Für Pichler, der seit 1993 als Fachwart für Weitenwettbewerbe im NÖ Eisstocksportverband tätig ist und schon bei der Europameisterschaft 2015 Koordinator war, ist die Weltmeisterschaft der Höhepunkt der Funktionärskarriere.

700 Sportler aus 25 Ländern treten an

Seit zwei Wochen war er bereits in Winklarn vor Ort, um die Aufbauarbeiten – in der Halle wird für die WM eine 130 Meter lange Kunsteisbahn errichtet – zu koordinieren. „Das ist ein Vollzeitjob. Ich bin dafür verantwortlich, dass alles läuft, dass ein fairer Wettbewerb gewährleistet ist, und bei Problemen bin ich der erste Ansprechpartner. Wenn alles rund läuft, steht der Koordinator auf der Seite und hat ein ruhiges Leben, wenn es aber ein Problem gibt, ist er der Erste, an den sich die Leute wenden. Damit muss man rechnen und darauf vorbereitet sein“, erklärt Pichler. Ihm stehen zwei Handvoll Spezialisten zur Seite, darunter Eis-Meister, Techniker und Elektriker, die er mit der Behebung von Störungen beauftragen kann.

In Amstetten und Winklarn werden bis 3. März 120 Freiwillige während der Bewerbe tätig sein – als Weitenmesser genauso wie als Ordner, Auswerter oder für die Reinigung. „Auch meine Aufgabe ist ehrenamtlich. Der Eisstock-Sport ist ein reiner Amateursport“, stellt Pichler klar. Bei der Weltmeisterschaft werden um die 700 Sportler aus 25 Ländern antreten. Die weiteste Anreise nimmt das Team aus Australien auf sich. Der Großteil der Teilnehmer kommt aus Deutschland, Österreich und Italien.

Nach den Bewerben wird er noch eine Woche in Winklarn bleiben, um die Abbauarbeiten zu begleiten. Nachher möchte sich Pichler sich wieder stärker seinem eigenen Verein, dem ESV Lauterbach, widmen.