Allegro Vivo in Gmünd: Mit Humor ins neue Jahr

Erstellt am 18. Januar 2022 | 15:33
Lesezeit: 3 Min
Beim Konzert der Academia Allegro Vivo tankten die Anwesenden positive Energie.
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Mögen Sie Mozart? Seine Musik vermag Menschen rund um den Globus zu verzaubern. Und so war die Idee der Academia Allegro Vivo, ihr Neujahrskonzert unter dem Motto „Scherzando“ am 13. Jänner in der Gmünder Herz-Jesu-Kirche mit der Ouvertüre zur Oper „Die Hochzeit des Figaro“ zu eröffnen, ausgezeichnet.

Am Programm standen beliebte Stücke von Johann Strauss Sohn und anderen, unter der künstlerischen Leitung von Vahid Khadem-Missagh interpretiert mit einer Extraportion Heiterkeit und Ausgelassenheit. Besonderen Applaus erhielten die Musiker, die in festlicher Gewandung und Lackschuhen tapfer dem Frösteln widerstanden, für ihre Darbietung des Walzers „Sphärenklänge“ von Josef Strauss. Neben virtuosen Violin-Soli unterhielt Khadem-Missagh Publikum und Künstlerkollegen mit Witzen, Anekdoten und kleinen Zaubertricks. Er empfahl Lachen als Workout: „Dabei werden viele Muskeln des Körpers bewegt.“ Er erinnerte an den belebenden Energieaustausch, der bei Konzerten zwischen Musikern und ihren Zuhörern stattfindet.

Bereits im August 2021 war man mit dem Konzert zum Festivalstart, das traditionell im Palmenhaus stattfindet, aufgrund der Covid-19-Schutzmaßnahmen in die Herz-Jesu-Kirche ausgewichen. Bürgermeisterin Helga Rosenmayer dankte Pater Georg Kaps dafür, dass er auch diesmal seine Kirche zur Verfügung stellte, bedarf es doch in der kalten Jahreszeit eines größeren Aufwands, diese für Besucher bereit zu machen.

„Laugh out Loud!“

Spaß in und an der Musik zeigten die Musiker auch bei einem Kinderkonzert am Nachmittag unter dem Titel „LOL – Laugh out Loud!“. Allegro-Vivo-Geschäftsführer Nikolaus Straka freute sich über etwa 60 Besucher: „Alle sind beim Singen, Tanzen und Spielen sehr gut mitgegangen. Schön, dass wir das Konzert veranstalten durften.“ Er erzählte der NÖN, dass man im nächsten Jahr, so es die Bedingungen erlauben, mit Schulen zusammenarbeiten möchte. Die Kinder sollen dann wieder die Instrumente ausprobieren dürfen, was heuer nicht möglich war. Auch Helga Rosenmayer ermunterte die Anwesenden, mit „Kind, Enkelkind, Nachbarskind“ im nächsten Jahr das Kinderkonzert zu besuchen, das „ein richtig lustiges Erlebnis“ sei.

Freuen darf man sich jedenfalls auf das 44. Allegro Vivo Festival im Sommer, das unter dem Leitmotiv „Moment“, also der Zeit, stehen wird.

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