St. Martin: Grillfest-Erlös kommt kranken Kids zu Gute. Beim Grillfest im Schlachthof kamen 830 Euro zusammen, Firma verdoppelt.

Von Karin Pollak. Erstellt am 03. August 2021 (05:01)
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Im St. Martiner Schlachthof wurde am 23. Juli gegrillt. Die dabei erzielten Spenden werden der Krebsforschung im St. Anna-Kinderspital zur Verfügung gestellt. Organisiert hat dieses kleine Fest Geschäftsführer Mario Jank (Fünfter von links). Unter den Gästen war auch Bürgermeister Peter Höbarth (Vierter von rechts).
Karin Pollak, Karin Pollak

Der Waldviertler Schlachthof, der zu den Marcher Fleischwerken gehört, ist mit seinen 40 Mitarbeitern der größte Arbeitgeber in der Gemeinde St. Martin. Am vergangenen Freitag stellten sich diese in den Dienst der guten Sache.

„Bei uns hat die Grillerei im Sommer schon Tradition. Heuer können wir diese nach der coronabedingten Pause im Vorjahr wieder durchführen und diesmal stellen wir den Erlös der Krebsforschung des St. Anna-Kinderspitals zur Verfügung“, betont Standortleiter Mario Jank, der die Grillerei mit Spanferkel und Getränken organisiert hat.

Mitarbeiter zeigten sich spendenfreudig

Dazu eingeladen waren nicht nur die aktiven Mitarbeiter, sondern auch jene, die in den vergangenen Monaten aus dem Betrieb ausgeschieden sind.

Das köstliche Spanferkel und die Getränke gab es gratis, dafür griffen die Mitarbeiter in ihre Taschen und spendeten. Insgesamt kamen an diesem Nachmittag 830 Euro zusammen. Diese Summe wurde von der Geschäftsleitung verdoppelt. Geschäftsführer Norbert Marcher dazu: „Wir schätzen das Engagement unserer Mitarbeiter sehr und leisten gerne einen Beitrag, die Kinderkrebs-Forschung zu unterstützen.“

Dieses Unternehmen kam laut Standortleiter Jank relativ gut durch die Corona-Pandemie. „Wir verzeichneten nur geringe Einbußen, denn das bei uns zerlegte Fleisch wurde entweder daheim, im oder vom Gasthaus aus genossen“, erklärt Jank. Einige Corona-Fälle hat es im Betrieb gegeben. „Schließen mussten wir den Betrieb in St. Martin aber nicht. Durch unsere neun Standorte in ganz Österreich konnten wir die coronabedingt fehlenden Mitarbeiter leichter ersetzen.“