Innenausbau von Gmünder Gesundheitszentrum gestartet. Die Arbeiten beim Neubau des grenzüberschreitenden Gesundheitszentrums wurden von außen nach innen verlegt. Das internationale Interesse am Projekt steigt weiter.

Von Harald Winkler. Erstellt am 20. November 2020 (04:50)
Lokalaugenschein im künftigen Veranstaltungssaal des Gmünder Gesundheitszentrums (von links): Vizebürgermeister Hubert Hauer, Zentrumsmanager Manfred Mayer, Bürgermeisterin Helga Rosenmayer sowie Gesundheitsstadtrat Johannes Tüchler.
Harald Winkler

Die Arbeiten für den Innenausbau beim ersten grenzüberschreitenden Gesundheitszentrum Europas, dem Health across, schreiten weiter voran, die Sanitär- und Elektroinstallationen konnten in den vergangenen Wochen wesentlich vorangetrieben werden.

Die Arbeiten für das „Healthacross Gesundheitszentrum Gmünd“ in der Gmünder Bleyleben haben sich für die kommenden Wochen in das Innere des Gebäudes verlagert.
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Zentrumsmanager Manfred Mayer zeigt sich mit dem bisherigen Ablauf der Arbeiten sehr zufrieden: „Wir sind mit den Bauarbeiten im Plan, konnten bisher ohne unerwartete Verzögerungen weiterarbeiten.“ In den kommenden Monaten soll der weitere Ausbau für das Zentrum, das elf Ordinationen beherbergen sollen, weitergeführt werden.

„Wir sind mit den Bauarbeiten im Plan.“ Zentrumsmanager Manfred Mayer

In der vergangenen Sitzung des Gmünder Stadtrates wurden unter anderem auch schon die Bodenleger- und Malerarbeiten für das Gesundheitszentrum vergeben.

Angedacht sind im neuen „Healthacross Gesundheitszentrum“ Angebote für Allgemeinmedizin, Chirurgie, Interne, Orthopädie, Kinder, HNO oder Gynäkologie in den Ordinationen sowie Physio- und Ergotherapie, Logopädie, Diätologie oder Geburtsvor- und Nachbereitung. „Die Gespräche mit den Dienstleistern verlaufen sehr erfolgreich. Wir sind sehr zuversichtlich, dass wir mit der Eröffnung des Gesundheitszentrums im Laufe des kommenden Jahres zu einer wichtigen Aufwertung der Gesundheitsversorgung in der Region beitragen werden.“

Gesundheitszentrum ist auch „Imagemotor“

Wie stark das Gmünder Vorzeige-Projekt in der Europäischen Union wahrgenommen wird, zeigt aktuell eine Reihe von Tagungen bzw. Besuchen. Im Oktober besuchte eine Abordnung der „Europäischen Akademie Wien“ die Baustelle des Gesundheitszentrums.

Zuletzt präsentierte Manfred Mayer im Rahmen einer internationalen Onlinetagung der „Europaregion Donau Moldau“ das grenzüberschreitende Gesundheitszentrum als Pilotprojekt für die Zukunft der grenzüberschreitenden europäischen Gesundheitsversorgung.

Bürgermeisterin Helga Rosenmayer betont dazu: „Neben der inhaltlichen Komponente sind diese Präsentationen des Projektes natürlich auch eine enorme Werbung für Gmünd und die ganze Region. Wir werden zunehmend als innovativer und aufstrebender Standort wahrgenommen, das wird unserer Region in der Zukunft enorm helfen.“

Auch die Landesgesundheitsagentur widmete dem „Health across Gesundheitszentrum Gmünd“ einen zweiminütigen Kurzfilm, welcher in den sozialen Netzwerken verbreitet wird. Gesundheits- und EU-Stadtrat Johannes Tüchler dazu: „Das Bekenntnis des Landes Niederösterreich zum Ausbau der Gesundheitsversorgung in unserer Region ist unverzichtbar. Das stellt eine solide Basis für die gesundheitliche Infrastruktur in unserer Stadt dar, die auch der Bevölkerung große Zuversicht gibt.“