Baufirma Talkner plant Zubau für Zimmerei. Minus von rund 10 Prozent im Vorjahr, Auftragslage für 2021 vielversprechend.

Von Franz Dangl. Erstellt am 21. Januar 2021 (04:45)
„Bauprofi Talkner“ startet mit großen Plänen und einer Spende an die Tagesstätte Zuversicht ins Jahr 2021. Am Bild (v.l.): Stephan Zimm, Mario Flicker, Christian Gaugusch, Kurt Pieringer und Andreas Talkner.
F. Dangl

Die weltweite Pandemie und die damit verbundenen Regelungen hinterlassen bei Industrie und Wirtschaft einschneidende Änderungen mit Einbußen und Belastungen. Die Baufirma Talkner aus Heidenreichstein startet aber mit dem Gefühl, das Beste aus der Situation gemacht zu haben, zuversichtlich ins neue Jahr.

„2020 brachte uns ein Minus von etwa zehn Prozent“, bilanziert Geschäftsführer Christian Gaugusch: „Geschuldet war das auch zum Teil den zeitweiligen Lockdown-Schließungen unseres Baumarktes, wobei aber auch hier den Kunden ein Liefer- und Abholservice angeboten wird, um sie mit notwendigen Dingen zu versorgen.“ Generell falle der aktuelle Lockdown ohnehin in eine für die Baubranche traditionell eher ruhige Zeit, ergänzt Baumeister Andreas Talkner.

Positive Signale für 2021

Die Auftragslage für 2021 ist immer noch vielversprechend. Für etwas Arbeit sorgt Talkner auch selbst: Im Frühjahr sollen in Sachen Betriebserweiterung in Richtung Disco Ypsilon Nägel mit Köpfen gemacht werden. „Wir beginnen, sobald es die Witterung zulässt, mit dem Bau der Zimmereihalle am Firmengelände an der Schremser Straße, um unseren Kunden ein noch besseres Angebot offerieren zu können“, so Gaugusch. Die Zimmerei ist aktuell aus Platzmangel im alten Heglas- bzw. Eigenschink-Gebäude in der Kurve vis-à-vis des „B30“ eingemietet, jetzt soll sie ins Firmengelände integriert werden.

Statt Kundengeschenken: Geld für Tagesstätte

Geld hat Firma „Bauprofi Talkner“ am 18. Jänner auch für karitative Zwecke locker gemacht: Anstelle von Kundengeschenken zu Weihnachten wurde der Betrag von 2.000 Euro an die Tagesstätte Zuversicht aus Kleinpertholz gespendet.