Heinz Nöbauer: Was wurde aus dem Chef der Strickerei?. Geboren und aufgewachsen in Heidenreichstein, gehört Heinz Nöbauer zu einer Unternehmergeneration, die stets dem Laufe der Zeit angepasst ist und neuen Ideen und deren Verwirklichung aufgeschlossen gegenüber steht.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 26. Juli 2021 (06:04)
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Heinz Nöbauer wurde vom Strickerei- zum Diskobetreiber –und setzte mit der Schirmbar Akzente.
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Nöbauer erlernte den Beruf des Allgemeinmechanikers, um dann in den Strickereibetrieb seiner Eltern einzusteigen. Dort hat er die Meisterprüfung im Strickereigewerbe absolviert und 1974 den Betrieb übernommen.

„In der Blütezeit der Textilindustrie hatten wir an die 65 Mitarbeiter, belieferten mit unseren Trachten-Strickwaren ganz Österreich und das benachbarte Ausland.“ Schon damals erkannte er die Zeichen der Zeit: Als übermächtige Konkurrenz aus Billiglohnländern den Markt überschwemmte, dachte er an berufliche Neuorientierung. Mit dem Bau der Diskothek „Ypsilon“ in Heidenreichstein (Eröffnung 1994) schuf er sich ein zweites Standbein, ehe er knapp vor der Jahrtausendwende das mittlerweile stillgelegte Fabriksgebäude für moderne Mietwohnungen umbaute.

Mit der Eröffnung der Schirmbar am Stadtplatz im Jahr 2002 sorgte Heinz Nöbauer für ein Sommer-Highlight mit zahlreichen Veranstaltungen in der Burgstadt und schuf einen Treffpunkt für Jung und Alt. Er wird dabei von einem hervorragenden Team rund um seinen Sohn Joachim unterstützt, sodass auch Zeit für andere Interessen bleibt. „Den Golfschläger habe ich mittlerweile in die Ecke gestellt“, bekennt er schmunzelnd. Aber: „Dem Radfahren gehört neben der täglichen Kaffeehausrunde meine Leidenschaft“, sagt Nöbauer, der auch gerne auf Reisen geht, um neue Länder kennenzulernen. Franz Dangl