Sanierung von Margithalle und Neubau von Busbahnhof in Budget

Heidenreichsteiner Haushalt für 2022 beschlossen. Margithallen-Sanierung ist genauso im Budget wie der neue Busbahnhof.

Erstellt am 03. Dezember 2021 | 05:35
Lesezeit: 2 Min
Margithalle in Heidenreichstein
Die Margithalle in Heidenreichstein
Foto: Franz Dangl 

Negatives Nettoergebnis, Erhöhung des Schuldenstandes: Der Voranschlag für 2022 stand im Heidenreichsteiner Gemeinderat an der Tagesordnung. Er fällt mit einem Nettoergebnis von -10.800 Euro negativ aus – die Erträge werden also vermutlich knapp nicht reichen, um die Aufwendungen für kommunale Leistungen komplett zu decken. Auch der Schuldenstand der Gemeinde wird sich erhöhen, von 11,8 Millionen zu Jahresbeginn 2022 auf rund 13,5 Millionen zum Jahresende.

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SP-Bürgermeister Gerhard Kirchmaier
Foto: NOEN

Die größten Investitionen fließen erwartungsgemäß in die Infrastruktur. Den Großteil nehmen Straßenbau, Wasserversorgung und Abwasser ein. Ein aktuell bereits laufendes Projekt ist die Vergrößerung des Busbahnhofs. Insgesamt werden hier 434.800 Euro investiert. „Wir rechnen mit der Fertigstellung im Frühjahr, ich schätze um Ostern herum“, erzählt SPÖ-Bürgermeister Gerhard Kirchmaier.

Augenmerk liegt auch auf der Margithalle

Nächstes und übernächstes Jahr sollen Sanierungsmaßnahmen gesetzt werden. „Wir wollen schon 2022 im Rahmen der Stadterneuerung mit ersten Adaptierungen beginnen“, erklärt Kirchmaier. Genaue Pläne werden noch mit einer Arbeitsgruppe ermittelt. Vor allem die Nebenbauten der Halle sollen sich aber einem Umbau unterziehen. Budgetiert ist das Vorhaben für die Jahre 2022/23 vorerst mit 300.000 Euro.

Neben dem Voranschlag 2022 war auch ein erster Nachtragsvoranschlag für das heurige Jahr Thema. Aufgrund einer Änderung in der Gemeindehaushaltsverordnung im Frühjahr wurde dieser nötig. Hilfspakete an die Gemeinden gab es dabei schon Anfang des Jahres, weshalb die neuen Aspekte jetzt auch eingearbeitet werden mussten.

So ergibt sich ein positives Haushaltspotenzial von rund 392.000 Euro. Von den 686.000 Eigenmitteln wurden 370.900 für Projekte aufgewendet. Durch die Veränderung des Haushaltspotenzials braucht die Gemeinde Heidenreichstein auch weniger Fremdfinanzierung.

Neben dem großen Finanzthema kam es auch noch zu einigen „kleineren“ Beschlüssen und Förderungen. Die Gemeinde unterstützt den Ankauf eines HLF1-Einsatzfahrzeuges für die Feuerwehr Thaures mit fast 86.000 Euro. Die Gesamtkosten des Fahrzeuges belaufen sich auf etwa 172.000 Euro. Auch die Feuerwehr Eberweis plant die Anschaffung eines Transportfahrzeuges für 59.000 Euro. Die Gemeinde steuert 30.000 Euro bei.