Sprung auf der Karriereleiter mit der größten Autobörse. Heidenreichsteiner Dejmek ist nun Österreich-Geschäftsführer von „Scout24“.

Von Markus Füxl. Erstellt am 19. Juli 2019 (04:55)
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Markus Dejmek leitet die österreichischen „Scout24“-Portale.

Der 39-jährige Markus Dejmek hat es geschafft: Der gebürtige Heidenreichsteiner ist seit kurzem Geschäftsführer der österreichischen „Scout24“-Portale.

Vor dem Sprung auf der Karriereleiter war er drei Jahre lang „Country Manager“ für den Online-Automarkt „AutoScout 24“ in Österreich, seit 2017 leitete er auch das Österreichteam von „gebrauchtwagen.at“. Jetzt übernahm er auch die Verantwortung für die Immobilienportale von „Scout24“ (ImmobilienScout24, immobilien.net und immodirekt.at) in Österreich und für die „Scout24“-Gruppe.

„Wir wollen helfen, das Leben von Maklern, Autohändler und Konsumenten einfacher zu machen.“ Markus Dejmek, neuer Chef bei Scout24 in Österreich

„Private Anbieter schalten bei uns kostenlos, gewerbliche zahlen etwas dafür“, erklärt Dejmek. Als Gegenleistung liefert „Scout24“ dem Verkäufer Anfragen von den Interessenten. So finden Immobilien oder Autos neue Besitzer. Seit kurzem bietet „Scout24“ die größte Autobörse in Österreich, basierend auf der Anzahl der Anzeigen. „Aktuell stehen wir bei 150.000 Anzeigen und decken damit den ganzen Markt ab.“

Rund 90 Prozent der Autohändler und 80 Prozent der heimischen Makler stehen unter Vertrag. „Außerdem haben wir tausende private Inserenten, die ihre Immobilien und Fahrzeuge anbieten. Damit geben wir einen guten Überblick über einen Großteil des Marktes und machen Suche und Kontakt einfach und stresslos – das zieht viele Immobilien- und Fahrzeugsuchende an“, erklärt Dejmek den Erfolg der Plattformen.

So verzeichnet das Netzwerk „ImmobilienScout24“ gemeinsam mit „Immobilien.net“ und „immodirekt.at“ jeden Monat rund drei Millionen Besucher. Nutzer können unter rund 120.000 Immobilienangeboten wählen. Die Auto-Portale „AutoScout24“ und „gebrauchtwagen.at“ verzeichnen in Österreich rund 7,6 Millionen Besuche pro Monat.

60 der europaweit 1.200 Mitarbeiter sind in Wien stationiert

Wie oft der Wahlwiener noch im Waldviertel ist? „Ich versuche, einmal im Monat zu kommen“, sagt Dejmek.

In Zukunft möchten er und sein Team nicht nur ein reines Anzeigenportal betreiben, sondern auch Services rund um den Kauf und Verkauf bieten. „Das geht von der Rechtsberatung bis zu Tipps zur Finanzierung“, sagt er. Was es bereits gibt, sind „Call-Tracker“, die Verkäufer über entgangene anrufe informieren.

Dejmek fasst seine Strategie als neuer Geschäftsführer zusammen: „Wir wollen helfen, das Leben von Maklern, Autohändler und Konsumenten einfacher zu machen.“