Tod von junger Waldviertlerin: Kein Fremdverschulden. Der Tod einer 19-Jährigen in einer Wohnung in Heidenreichstein (Bezirk Gmünd) ist nicht auf Fremdverschulden zurückzuführen.

Von APA, Redaktion. Update am 27. Februar 2020 (13:06)
In diesem Mehrparteienhaus in der Theodor-Körner-Straße in Heidenreichstein spielte sich das Drama ab. Der Tod einer jungen Frau wurde tagelang nicht gemeldet.
Franz Dangl

Die von der Staatsanwaltschaft Krems angeordnete Obduktion habe keine diesbezüglichen Anzeichen ergeben, teilte die Landespolizeidirektion Niederösterreich am Donnerstag mit. Das Ergebnis der chemisch-toxikologischen Untersuchung sei noch ausständig.

Die Leiche der junge Frau war am Dienstagvormittag vom 23-jährigen Wohnungsinhaber aufgefunden worden. Der Mann erstattete in der Folge per Notruf die Anzeige.

Es sei davon auszugehen, dass die junge Frau etwa zwei Wochen tot in der Wohnung gelegen ist, hieß es am Nachmittag seitens der Ermittler. Der Fall spiele ins Suchtgift-Milieu. Das chemisch-toxikologische Gutachten wird nach Polizeiangaben erst in mehreren Wochen vorliegen.

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