Wachablöse bei Autohaus Hörmann. Martin und Alexander übernahmen von Herbert Hörmann. Der weiß sein Lebenswerk weiterhin in guten Händen.

Von Franz Dangl. Erstellt am 21. März 2020 (06:35)
Gemeinsam mit Ehefrau Silvia baute Herbert Hörmann ein vorbildliches Kfz-Unternehmen in Heidenreichstein auf, das er jetzt nach seiner Pensionierung an seine Söhne Alexander und Martin übergab.
Franz Dangl

Natürlich fällt es schwer, Abschied zu nehmen. Vor allem aber dann, wenn man Außergewöhnliches geleistet und aufgebaut hat. All dies trifft auf den Mechanikermeister Herbert Hörmann zu, der im Jahr 2005 das Autohaus „Fürnweger GmbH“ in Heidenreichstein übernommen hatte. Jetzt wurde er von seinen beiden Söhnen abgelöst.

Schritt für Schritt hatte unter Herbert Hörmann der Auf- und Ausbau des Unternehmens begonnen, als Repräsentant der Marken Renault, Dacia und Suzuki wurde er über die Bezirksgrenzen hinaus ein gerne kontaktierter Ansprechpartner für viele Kunden. Zudem investierte er auch stets in den Unternehmens-Standort, zahlreiche Zu- und Ausbauten ließen den Mechanikerbetrieb wachsen.

Selbstverständlich wuchsen auch die Familienmitglieder von Herbert Hörmann mit der Aufgabe. Neben Ehefrau Silvia, die diverse Büroarbeiten erledigt, wurden die beiden Söhne Martin und Alexander, die nun den „Altchef“ an vorderster Front ablösen, in den Betrieb integriert und entwickelten sich mit ihren Aufgaben.

Landeslehrlingsmeister als Werkstättenleiter

Als HAK-Absolvent ist Martin Hörmann in Hinkunft für die kaufmännischen und wirtschaftlichen Belange verantwortlich, während sein jüngerer Bruder Alexander als Werkstättenleiter agiert und sich trotz seiner Jugend schon einen guten Ruf erworben hat. So sorgte er als einer der jüngsten KFZ- Meister in Österreich für Aufsehen, konnte als Landeslehrlingsmeister sowie Sieger des internationalen Berufsschulvergleichs „Automechanica“ und als Gewinner der Ausbildnertrophy NÖ 2011 für Schlagzeilen sorgen.

Kein Wunder also, wenn Herbert Hörmann sein Lebenswerk nach seiner Pensionierung weiterhin in guten Händen weiß. „Knapp 48 Jahre in der Branche sind genug. Ich habe den Schritt nach Heidenreichstein nie bereut und hier viele nette Menschen kennengelernt“, sagt er – und dankt allen Kunden und Geschäftspartnern für ihr Vertrauen: „Ich versichere ihnen, dass meine Nachfolger ebenfalls immer für sie da sein werden.“

„Werde Söhne mit Rat und Tat unterstützen“

Langweilig wird dem „Pensionisten-Lehrling“ und Gemeindepolitiker, der ja auch schon Obmann von Heidenreichstein Creaktiv war, auch im Ruhestand sicherlich nicht. „Ich werde auch weiterhin meine Söhne mit Rat und Tat unterstützen und in der Gemeindepolitik aktiv sein“, kündigt Hörmann an, und: „Zudem bleibt mir jetzt mehr Zeit für meine Hobbies.“