Jubiläum: 70.000 Nächtigungen auf der „Gmünder Hütte“. Vor 50 Jahren wurde die „Gmünder Hütte“ errichtet. Die Naturfreunde-Selbstversorgerhütte ist sehr gefragt.

Von Karin Pollak. Erstellt am 01. August 2020 (05:46)

Der 25. Juli war für die Gmünder Naturfreunde ein ganz besonderer Tag, konnte doch das 50-jährige Bestehen ihres Selbstversorgerschutzhauses in Karlstift, die „Gmünder Hütte“, begangen werden. „Seither wurden über 70.000 Nächtigungen verzeichnet“, betont Hüttenreferent Herbert Hois, der einige Tage davor seinen 84. Geburtstag feierte.

Die Idee zur „Gmünder Hütte“ entstand 1969 bei einer Wanderung einiger Naturfreunde auf den Nebelstein. Mit wenig Geld, dafür mit großer Leidenschaft, wurde mit dem Bau nur wenig später begonnen. Im Sommer 1970 konnte die Hütte, die direkt an der Familienabfahrt am Aichelberg liegt, eröffnet werden.

Im Laufe der Jahre wurde ständig aus- und umgebaut, investiert und Schäden saniert – so musste im Mai 2017 das Dach nach einem Hagelschaden erneuert werden.

Mit der Vergrößerung des Aufenthaltsraumes, der Erneuerung des Matratzenlagers, der Modernisierung der sanitären Anlagen und vielem mehr wurde die „Gmünder Hütte“ immer an die Bedürfnisse und Standards der jeweiligen Zeit angepasst. Für den reibungslosen Ablauf samt Vermietung und Instandhaltung sind von Beginn an Herbert Hois, seine Gattin Erna und ihre fleißigen Helfer zuständig.

Matratzenlager und Stockbetten

Insgesamt 45 Schlafplätze stehen den Gästen im Matratzenlager und in Räumen mit Stockbetten zur Verfügung. Diese kommen vorwiegend aus Österreich, Deutschland und Tschechien. „Es kommt vor, dass Wanderer in unserer Hütte Schutz suchen, dafür ist sie ja auch gedacht“, zeigt der Obmann der Gmünder Naturfreunde, Peter Mezera, auf, dem auch die Gmünder Hütte sehr am Herzen liegt.