Kinderbetreuung in Kirchberg: Probebetrieb angelaufen. Die Tagesbetreuungseinrichtung im Kirchberger Kindergarten hat ihren Probebetrieb aufgenommen. Nachfrage wird immer größer. Feedback positiv.

Von Maximilian Köpf. Erstellt am 21. Februar 2020 (16:19)
Maximilian Köpf

Nach der Inbetriebnahme des neuen Kindergartens in Kirchberg ist nun auch die damit verbundene Tagesbetreuungseinrichtung am 18. Februar in den Probebetrieb gegangen.

Sieben Kinder waren gleich von Start weg mit dabei – davon eines auch vormittags, ab nächster Woche zwei. Generell sei die Nachfrage für die zweite Gratis-Probewoche schon höher. „Es ist nicht jeden Tag gleich, je nachdem, wie die Eltern arbeiten müssen“, sagt Schützenhofer. Aber das Feedback sei gut. „Die Eltern sind alle positiv überrascht, den Kindern taugt‘s sehr. Und auch das Essen schmeckt ihnen.“

Das wird vor Ort gekocht. „Wir haben erst mit Gastronomen gesprochen, denen passten kindgerechte Menüs nicht wirklich ins Konzept. Kleinere Portionen, anders würzen“, erklärt Schützenhofer. Jetzt kümmern sich zwei Angestellte im Kindergarten ums Essen. „Wir haben gesagt, probieren wir‘s. Aber bisher läuft es sehr gut.“

Der Probebetrieb läuft noch bis 1. März. Mit Lauf der Zeit will man auch näher der Auslastungsgrenze vom 15 Kindern kommen. „Wir wissen von anderen Standorten, wie in Schweiggers, dass er dort auch etwas gedauert hat, bis das Angebot angenommen wurde, bis die Eltern gemerkt haben, dass es etwas Gutes ist“, sagt Schützenhofer. „Darum wollen wir ihnen mit dem Probebetrieb die Möglichkeit geben, sich die Einrichtung und die Betreuung anschauen zu können, ohne gleich zahlen zu müssen.“

Dass die Tagesbetreuungsmöglichkeit – die dafür sorgte, dass der Kindergarten, über dessen Sanierung oder Neubau über Jahre im Gemeinderat diskutiert worden war, letztlich mit 100 Prozent Fördergeldern komplett neu gebaut werden konnte – notwendig sei, das betont Schützenhofer neuerlich: „Das ist heute fast unerlässlich. Wir wollen den Eltern die Möglichkeit der Kinderbetreuung in der der Gemeinde bieten, damit sie die Chance haben, ihr Berufsleben so zu gestalten, wie es heute nötig geworden ist. Und sie dabei wissen, dass ihre Kinder in guten Händen sind.“