Babyelefant sichert Abstand bei Eaton in Schrems. Kinder der Eaton-Mitarbeiter haben Holz-Babyelefanten bemalt. Sie sollen an Corona-Abstand erinnern.

Von Kerstin Oberbauer. Erstellt am 15. August 2020 (06:23)
Etliche Babyelefanten haben Kinder der Eaton-Mitarbeiter am Montagnachmittag bemalt. Sie sollen am Werksgelände an die Abstandregelungen erinnern. Karin und Bernhard Antoni, Heide Warlamis, Astrid Resch, Kerstin Ölzant, Werksleiter Thomas Graf, Betriebsrat Werner Müller und Christina Lintermann bewunderten sie.
K. Oberbauer

Ganz im Zeichen des berühmten Babyelefanten stand der Montagnachmittag für Kinder der Eaton-Mitarbeiter.

„Wir möchten unsere Mitarbeiter ohne erhobenen Zeigefinger und ohne lästig zu sein an die Corona-Regeln erinnern. Da kam die Idee der Babyelefanten“, erzählt Betriebsrat Werner Müller.

„Wir wollen alle unsere Mitarbeiter sicher durch die Pandemie bringen.“Werksleiter Thomas Graf

Die Holz-Babyelefanten wurden am 10. August, in Zusammenarbeit mit dem Schremser Kunstmuseum, von Kindern der Mitarbeiter bemalt. Sobald sie getrocknet sind, sollen sie am Werksgelände aufgestellt werden und die Arbeiter an die Abstandregelungen erinnern. Auch ins „Headquarter“ in Wien sollen einige der „Waldviertler Babyelefanten“ einziehen.

„Wir wollen alle unsere Mitarbeiter sicher durch die Pandemie bringen. Wir sind in vielen Bereichen der erste Baustein der Fertigungskette. Ein Krankheitsfall in unserem Werk und damit einhergehende Maßnahmen würden auch Verzögerungen in anderen Firmen bringen“, schildert Werksleiter Thomas Graf .

Die Zusammenarbeit mit dem Kunstmuseum habe man bewusst gewählt. Einerseits habe man auf die Erfahrung und Ideen gebaut, andererseits wollte man nach dem Lockdown die Kultur unterstützen. Seitens des Kunstmuseums wurde die Kooperation gerne angenommen und sich um die Umsetzung bemüht.

Zur Zeit gebe es in der Firma Eaton rund 70 Mitarbeiter-Kinder im schulpflichtigen Alter. „Wir versuchen immer wieder, den Familien entgegenzukommen, vor allem auch in Zeiten wie diesen. Sei es mit flexiblen Arbeitszeiten, diversen Angeboten wie Wandertagen, Kinder-Tag-der-offenen-Tür, Ferienaktionen oder finanzieller Unterstützung“, betont Graf.