Nach Bedenken zur Sicherheit: Ortsdurchfahrt bereits gesperrt

Erstellt am 15. Juni 2022 | 04:52
Lesezeit: 2 Min
440_0008_8389280_gmu24totalsperre_kirchb.jpg
Mit der Lösung zufrieden: Martin Pichler (Straßenmeisterei), Vizebürgermeister Markus Pollack, Christoph Oppolzer (Straßenmeisterei).
Foto: Karl Tröstl
Sperre wurde vorgezogen: Weder von Ullrichs noch von Fromberg geht es durch Kirchberg.
Werbung

Oft führen Straßensperren im Zuge von Baustellen zu Herausforderungen für die Verkehrsteilnehmer. Im Fall der Kirchberger Ortsdurchfahrt passierte das – wie NÖN-Leser wissen – schon vorher. Nach mehreren Meldungen zu mangelnder Sicherheit entlang der Sanierungsstrecke haben Behörde, Gemeinde und Straßenmeisterei nun entschieden, die für Anfang Juli geplante mehrwöchige Sperre vorzuziehen.

Bei einem Lokalaugenschein habe man festgestellt, dass beim Zusammentreffen zweier Fahrzeuge gerade in den Engstellen gefährliche Situationen entstehen, erklären die Verantwortlichen. Wie berichtet, wird die L68 von der Ortseinfahrt von Ullrichs kommend bis zur Kreuzung in der Ortsmitte saniert, genauso wie der Abschnitt von der Kreuzung nach Fromberg und Hirschbach bis zum Hamerlinghaus.

Auch für die Arbeiter sei der Durchzugsverkehr eine Gefahr gewesen, konkretisiert Bürgermeister Karl Schützenhofer: „Der Lkw-Verkehr hat das Arbeiten verzögert, es musste ständig aufgepasst werden.“ Gemeinde und Straßenmeisterei versprachen Lösungen. Das Ergebnis: Die Totalsperre der Durchfahrtsstraßen L66 und L68 wurde mit sofortiger Wirkung vorgezogen. Für den Anrainerverkehr und notwendige Wege etwa zum Arzt oder zu Unternehmen im Baustellenbereich ist das Zufahren auch weiterhin möglich. Der Pkw-Verkehr zwischen Gmünd und Zwettl wird über Waldenstein und Schweiggers geleitet, der Lkw-Verkehr gänzlich über Vitis. Das ist laut Schützenhofer auch die Ausweichroute für Pkw, die zwischen Schrems und Zwettl unterwegs sind.

Werbung