Polizei bittet nach Einbrüchen um Hilfe. Im Waldviertel häufen sich Einbrüche, die tagsüber ausgeführt werden. Bis zu 15.000 Euro Schaden in Kirchberg.

Erstellt am 08. September 2016 (06:51)
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In den Bezirken Gmünd, Waidhofen und Zwettl kommt es vermehrt zu Hauseinbrüchen, die tagsüber passieren und bei denen Bargeld und Schmuck in fünfstelligen Eurobeträgen gestohlen wurden.

Am 31. August war ein Ehepaar (56 bzw. 54) aus Kirchberg betroffen. Zwischen 11.15 und 13.45 Uhr war es nicht zu Hause. Die Täter zwängten das gekippte Kellerfenster auf, durchsuchten Bügel- und Schlafzimmer – und wurden fündig: Aus der Schlafzimmer-Kommode stahlen sie Damenschmuck und Uhren. Laut Polizeiaussendung dürfte sich der Schaden zwischen 10.000 und 15.000 Euro belaufen. Die Beamten fanden am Tatort DNA-Spuren, die jetzt ausgewertet werden.

Auf die Hilfe der Bevölkerung angewiesen

„So viele Einbrüche in Einfamilienhäuser untertags hatten wir im Waldviertel noch nicht. Wir sind auf die Hilfe der Bevölkerung angewiesen, nehmen alle Hinweise ernst“, betont Bezirkspolizeikommandant Wilfried Brocks: „Bei rund 50.000 Liegenschaften im Bezirk ist es unmöglich, alles zu kontrollieren und überall hin Streifen zu entsenden“.

Es ginge nur miteinander, so Brocks: „Jeder passt auf sich auf und schaut auch auf die Nachbarn.“ Die Schäden seien bei diesen Einbrüchen meist sehr hoch. „Da geht es um Werte von über 10.000 Euro. Bei Schmuck ist man bald dort, auch wenn viele Hausbesitzer glauben, gar nicht so viele Wertgegenstände im Haus zu haben“, so Brocks. Alarmanlagen können vor Einbrechern schützen - die Polizei informiert dazu.