Pfinxt`n Festival in der Burg Heidenreichstein. Das Jubiläum war zwar klein, aber dafür aber fein. Bereits zum 5. Mal ging in der Burg Heidenreichstein das „Pfinxt`n Festival“ über die Bühne. Initiator und Ideenfinder Alf Krauliz hatte auch heuer wieder ein tolles und vielseitiges Programm auf die Beine gestellt, das auch international gesehen ein absolutes Kulturhighlight darstellt.

Von Franz Dangl. Erstellt am 08. Juni 2019 (14:57)

Schon die offizielle Eröffnung mit dem Titel „Poetischer Zirkel“ bot den zahlreichen Besuchern ein Feuerwerk an neuer Poesie, Literatur, Satire und natürlich auch Musiktrends.  Neben Rahel Klara Kislinger, Michelle Flock und dem Bierdeckelpoeten und Lokalmatador  Martin Peichl aus Seyfrieds garantierte  Stefan Paryla-Raky mit seinen lebhaften Interpretationen der Wiener Kaffeehausliteratur von Fritz Grünbaum, Anton Kuh und H. C. Artmann  oder auch mit einem Werk von Wilhelm Busch für beste Unterhaltung.

Für einen weiteren  Waldviertel-Bezug  sorgte Literat Thomas Sautner, der Passagen aus seinem  neuen Roman „Großmutters Haus“ zum Besten gab. Für die musikalischen Höhepunkte zeichneten das  Quartett „Saitenfalter“ mit Kammerjazz und Improvisationen sowie auch das akustisch-elektronische Klangerlebnis von „SFYA“ mit Su Rehrl und Marc Bruckner verantwortlich, ehe die Ausnahmekünstlerin Scharmien Zandi als Pianistin und Sängerin das Publikum in ihren Bann zog.

Und da ja heuer auch das 5-Jahres Jubiläum dieses Festvals ins Haus stand, wurde eigens dafür eine neue Hymne kreiiert. Dafür verantwortlich zeichnete Walter Baco mit seiner Improvisation der „Pfingstox‘n Suite“, die er meisterhaft am Klavier vortrug.