5G-Hightech in Funkloch-Zeiten. Markus Lohninger über den nächsten Schritt der A1, dem der vorige folgen sollte

Von Markus Lohninger. Erstellt am 16. Januar 2019 (02:56)

Funklöcher, Netzprobleme und kaum Aussicht auf Besserung: Telekom-Unternehmen und der ländliche Raum teilen eine belastete Vergangenheit. „A1 lässt uns anrennen“, klagte ÖVP-Abgeordnete Göll einst. Man sei beim Breitband-Ausbau immer nur vertröstet worden, sagte der „rote“ GVV-Obmann Harrer. Selbst in der Bezirkshauptstadt blieb Internet-Nutzern teils nur der Gang ins tschechische Netz.

Dann geschah Wundersames. In Pilotregionen nahm das Land NÖ den Bau von Breitband-Netzen selber in die Hand – jeder Anbieter kann darin künftig mitmischen. Und siehe da: Plötzlich startete A1 in Litschau und Weitra – den einzigen Städten im Bezirk außerhalb der Landes- Offensive – den Glasfaser-Netzaufbau. Und prescht nun nach ersten nöGIG-Anschlüssen in Gmünd ebenda mit 5G-Hightech vor. Die Freude über die neue Aufmerksamkeit ist da – größer wäre sie nur, wenn vor Erklimmen der nächsten Stufe etwa in Sachen Mobilfunk-Netz die Hausaufgaben der vorigen Jahre nachgeholt werden würden.

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