Bitte auch an den 27. denken!. Über gefährliches Hickhack vor der Wahl.

Von Markus Lohninger. Erstellt am 15. Januar 2020 (04:00)

Keine zwei Wochen mehr, dann ist die aus unserer Sicht wichtigste Wahl der nächsten fünf Jahre geschlagen: Bei der Gemeinderatswahl wählen wir das politische Bodenpersonal, das bis 2025 die kleine Welt vor unserer Haustür in großem Maß prägen wird.

Das Drehscheibe auch für vielfältige gesellschaftliche Belange in unserer Umgebung sein wird – und wohl auch unser Ansprechpartner, wenn es einmal Frust aus der Gemeinde abzuladen gilt. Der Job ist nirgendwo ein ungetrübtes Honiglecken. Die große Masse würde ihm – stünde sie vor der Wahl – aus dem Weg gehen.

Umso bedauerlicher ist das, was sich derzeit teils im Wahlkampf abspielt. Vor allem in Schrems ist bereits einiges an Porzellan zerschlagen. Ohne Urteil über Ursachen und Schuldfragen: Die Beteiligten sollten sofort den Schritt zurück auf die Sachebene gehen und an das denken, was nach dem 26. Jänner von ihnen erwartet wird – dass sie gemäß dem Wählerwillen zukunftsorientiert zusammenarbeiten können.