Die positive Seite der Studie. Über das „Zukunfts-Ranking“, das ein Umdenken einleitete

Von Markus Lohninger. Erstellt am 22. Mai 2019 (04:50)

Der beruflich zugewanderte Bezirkshauptmann Grusch strich es gegenüber der NÖN hervor, Gmünds Vizebürgermeister Hauer betonte es beim Festakt zur Mega-Investition für das NBG-Glasfaserwerk, Bürgermeisterin Rosenmayer untermauerte es beim Spatenstich zum Healthacross-Gesundheitszentrum: „Gmünd hat Zukunft!“

Natürlich hat Gmünd Zukunft. Keiner zweifelt ernsthaft daran. Und doch scheint es nach der in der NÖN beschriebenen Studie eines Linzer Instituts offenbar angebracht, das herauszustreichen – zumal es nicht im duseligen Gratismilieu arbeitete, sondern mit seriösen Zeitungen kooperierte. Wem damit geholfen sein soll, Bezirke anhand weniger Parameter nach ihrer „Zukunfts-Fitness“ zu reihen, das bleibt offen.

Einen Effekt hat der so ermittelte, bundesweit letzte Platz Gmünds aber offenbar: Dass plötzlich Argumente getrommelt werden, die belegen, warum wir uns trotzdem nicht vor dem Morgen fürchten müssen. „Gmünd hat Zukunft“ – ein neuer Slogan ist geboren.