Dienst an vielen Generationen. Über die Gmünder Strategie bei der Bauland-Schaffung

Von Markus Lohninger. Erstellt am 25. April 2019 (04:25)

Keinem Bezirk Österreichs wird laut aktuellster Studie weniger Zukunftsfähigkeit als Gmünd beschienen. Zumindest in der Bezirkshauptstadt selbst sehen aber so viele Menschen für sich persönlich eine Zukunft, dass das erst 2018 erweiterte Bauland schon wieder knapp wird.

Also setzt die Stadt ihre offensive Bauland-Schaffung fort. Das Besondere: In dieser zentralen Sache zieht die Politik auch im Jahr vor der Gemeinderatswahl quer durch alle Parteien an einem Strang. Genauso wichtig: Gmünd spielt das Spiel um Billig-Bauplätze in Ortsrandlage nicht mit. Im Gegenteil, mit den Plänen beim Harabruckteich wird stolz aufgezeigt, dass die Stadt alles hat, worauf es ankommt – Kindergärten, Schulen, Ärzte, Gastro und Geschäfte, öffentliche Dienste und die Anbindung an Naturräume, die vielerorts auch abseits der Zentren fehlen. Als städtebauliche Draufgabe wird eine Straßenverbindungs-Lücke geschlossen. Der Stadtkern wird aufgewertet statt vorsätzlich ausgedünnt. Das ist ein Dienst an Generationen.