Zum Glück nicht immer „nichts“. über eine Fußball-Transferzeit, die nur schwer in die Gänge kommt.

Von Bernd Dangl. Erstellt am 15. Januar 2020 (02:27)

„Nichts“, „noch nichts“, „sicher nichts“, „eher nichts“ – Worte, die die Fußball-Mitarbeiter der Waldviertler NÖN in den vergangenen Tagen oft zum wiederholten Male von hiesigen Funktionären auf die Frage nach möglichen Transferaktivitäten zu hören bekamen. Wobei: einige Ausreißer gibt‘s zum medientechnischen Glück dann doch immer wieder, die den einen oder anderen Transfer über die Bühne bringen.

Klar, die Sommerübertrittzeit bittet für alle Beteiligten ein wesentlich angenehmeres Ambiente, um „etwas Neues“ anzugehen. Die Meisterschaft steht wieder bei Null, Ziele werden neu definiert.

Die Einser-Frage lautet sowieso: Wer möchte im Winter davonlaufen? Vereinbarungen gelten fast immer bis zum Sommer. Ergo sind daher die Spieler am heimischen Markt, die unzufrieden sind, mit denen der Verein unzufrieden war, oder die im Sommer erst gar keinen Verein gefunden haben. Oder eben ausländische Spieler, für die ein Wechsel ins österreichische Unterhaus finanziell lukrativ ist.

Daher verwundert‘s nicht, dass Letztgenannte den bisher größeren Teil des regionalen Transfergeschehens ausmachten. Diese Rolle wird ihnen wohl auch bis zum Deadline-Day am 6. Februar niemand streitig machen.