Für Fans kleine Entschädigung. Maximilian Köpf über das Derby Schrems gegen Gmünd als Freundschaftsspiel

Von Maximilian Köpf. Erstellt am 20. Februar 2019 (01:00)

Für das „womöglich letzten Derby für viele Jahre“ versuchte die NÖN vor über einem halben Jahr angesichts des drohenden Abstiegs des SC Gmünd aus der 2. Landesliga West Menschen zu begeistern, nach Schrems zu kommen. Nun ja, die Neuauflage kommt früher erwartet. Am Dienstag. Als Testspiel.

Das sorgt, so logisch das Messen aus sportlicher Sicht auch ist, zurecht für Diskussionen. Einerseits das Verletzungsrisiko durch den einen oder anderen vielleicht übermotivierten Spieler. Andererseits – und das ist das eigentliche Risiko – der mögliche Imageschaden. Verliert der Herbstmeister der 2. Landesliga gegen den Erzrivalen aus der Gebietsliga, kann man sich den Spott schon jetzt vorstellen. Gibt es ein Remis, heißt es, es war im Vorhinein ausgemacht. Und verliert Gmünd, vielleicht obendrein noch hoch, werden sich viele fragen, ob es notwendig war, Schrems die Chance zu geben, den SC so vorzuführen.

Wie gescheit es ist, gerade dieses Derby als Freundschaftsspiel auszutragen, darüber mag sich jeder selbst ein Bild machen. Für die Fans, die auf Bewerbsebene wenigstens diese Saison, wahrscheinlich sogar länger, ohne diesen absoluten Höhepunkt im Jahr auskommen müssen, ist es aber zumindest eine kleine Entschädigung.

Auch wenn das Match am Dienstagabend gespielt wird…