Gmünd-Rückkehr vorprogrammiert. Zieht Bilanz zur abgelaufenen Fußballsaison.

Von Maximilian Köpf. Erstellt am 19. Juni 2019 (01:26)

Mit zwei Meistern (Schrems und Brand/Nagelberg) war die Saison für den Bezirk so gut wie schon lange nicht mehr. Die Bilanz ist dennoch ausgeglichen. Mit St. Martin muss ein Verein aus der Gebietsliga absteigen, mit Nondorf erwischt’s sogar ein Urgestein aus der 1. Klasse.

Bittere Pillen für die Fans.

Bitter wird die kommende Saison auch für Amaliendorf in der 2. Landesliga West und Gmünd in der Gebietsliga Nordwest/Waldviertel, die ohne echte Derbygegner ausharren müssen. Abhilfe ist aber in Sicht.

Der SC Gmünd wird die erste Saison nach dem Abstieg aus wohl als Vizemeister beenden. Grafenwörth will auf die Restspielzeit in St. Martin und damit die Punkte verzichten. Die Platzierung ist aber letzten Endes ohnehin nur die Kirsche auf dem Sahnehäubchen. Fakt ist, dass sich die Grenzstädter nach dem Trudeln der vergangenen Jahre gefangen haben. Lässt man die ersten Runden weg, als man in der neuen Umgebung einen Fehlstart hinlegte, gab’s in der Gebietsliga kein besseres Team als die Gmünder. Da wirft die neue Saison bereits ihre Schatten voraus.

Nach dieser starken Vorstellung in drei Vierteln der Saison kann der Anspruch für die kommende Spielzeit nur der Titel sein. Sieht man sich an, welche Transfers bereits getätigt wurden, ist man dieser Meinung auch beim SC. Gut so!