Heimbewerbe sind wichtig. Maximilian Köpf über den Vorteil der Eurojacker gegenüber den Skispringern.

Von Maximilian Köpf. Erstellt am 13. September 2017 (02:56)

Wenn man in der Rückschau daran denkt, dass es heuer um ein Haar keinen Heimbewerb für die Waldviertler Eurojacker gegeben hätte, scheint das ziemlich unglaubhaft. Der Zuschauerandrang in Wurmbrand war enorm, die Leistungen der Athleten mit Armin Kuglers vierten EM-Titel an der Spitze waren ausgezeichnet und überhaupt lief die Organisation reibungslos ab – keine Spur von Notlösung oder Ausweichquartier.

Mit ihren Großevents und auch den kleineren Shows hat der Verein der Waldviertler Holzsportler ein Bewusstsein für den Holzsport in der Bevölkerung geweckt. Wussten in der Anfangszeit viele Leute zwar viele Waldviertler, dass Holzhacken anstrengend ist – aber ein Sport? Heute sind die Leistungen der Holzknechte kein Geheimnis mehr. Und die Wertschätzung dafür sieht man auch an den Zuschauerzahlen – allein mehrere tausend Besucher in Wurmbrand.

Es ist noch gar nicht so lange her, als Sport-Österreich im Zuge der Bewerbung von Seefeld für die Nordische Ski-WM bedauerte, dass die beste Skispringer-Generation überhaupt keine einzige Medaille vor eigenem Publikum holen und feiern konnte. Dieses Schicksal blieb Armin Kugler & Co. bisher erspart. Und das soll bitte auch in Zukunft so bleiben!