Sind aller guten Dinge nun drei?. Zur schwierigen politischen Konstellation in Großpertholz

Von Markus Lohninger. Erstellt am 17. Juli 2019 (05:00)

Es ist vollbracht: Die 1.300 Einwohner der Marktgemeinde Bad Großpertholz haben das dritte Oberhaupt seit der Gemeinderatswahl 2015 und damit auch ihre erste Bürgermeisterin. So viel zum Positiven im Süden.

Sonst? Das neue Führungsduo bringt hohe Ambitionen mit. Ob die Quereinsteiger die für solche Ämter hilfreiche, jahrelange Polit-Erfahrung und -Vernetzung mitbringen, ist eine andere Frage. Ansonsten droht eine Anfälligkeit für Zurufe aus zweiter und dritter Reihe – die viele als Auslöser des Schlamassels sehen: Durch Verstrickungen und Querelen ums Kurhaus steht die Gemeinde an einem Scheidepunkt. Überraschen würde es nicht, würden sich die Neuen als Übergangs-Lösung entpuppen – und nach der Wahl 2020 der nächste Wechsel anstehen.

Die Mitbewerb? Die SPÖ hält sich als größte Oppositionspartei aus Bürgermeister-Neuwahl und Debatten quasi raus, lässt die Oppositionsarbeit dem auf sich alleine gestellten Bürgerlisten-Mandatar. Die Wahl könnte hier für manche zur Qual werden.