Erstellt am 13. Juni 2018, 02:31

von Maximilian Köpf

Nicht auf Ruhe einstellen. Maximilian Köpf über den Abstieg des SC Gmünd und den Weg zurück.

Kurzzeitig sah es ganz gut aus, am Ende blieb das kleine Fußballwunder aber aus. Gmünd muss als einziger Bezirksverein absteigen und den Weg in die Gebietsliga antreten.

Letzten Endes fehlte über die gesamte Saison gesehen – ja, einerseits hier und da auch das Glück –, aber andererseits und vor allem die Qualität für die 2. Landesliga West. Dass dies in der Gebietsliga nicht der Fall sein wird, darauf lassen schon die ersten Transfermeldungen sowie die Verpflichtung von Jaroslav Konvalina als Trainer schließen.

Ein Neustart hätte im Sommer ohnehin passieren müssen. Der eine Schritt zurück bietet dabei auch Chancen. Die jungen Spieler zu integrieren und weiterzuentwickeln – das geht nun einmal leichter, wenn man vorne mitspielt, als im Abstiegskampf. Sich organisatorisch neu aufzustellen, eine neue Euphorie in der Bezirkshauptstadt zu entfachen – das geht leichter, wenn ein Verein erfolgreich ist.

Nur auf eines darf man nicht hoffen: dass man alle diese Dinge in Ruhe machen wird können. In der Gebietsliga spielt ein Bezirkshauptstadt-Verein unter der Wahrnehmungsgrenze, das kann nicht der Plan sein. Das Ziel kann nur der Wiederaufstieg sein, das hat der SC schon richtig erkannt. Gut so. Denn das Umfeld wird diesen ohnehin einfordern.