Erstellt am 18. Juli 2018, 02:02

von Maximilian Köpf

Nicht mehr diese Abhängigkeit. Maximilian Köpf über den Exodus beim Schremser Frauenteam und die Lehren daraus

Seit Montag-Mitternacht ist das Transferfenster wieder zu. Eine schlaflose Nacht hatte deshalb aber kein Funktionär der Bezirksvereine. Die Einkaufsprogramme waren abgearbeitet. In der Vorwoche war es generell recht ruhig – bei den Männern.

Denn in puncto Transfers rückte vergangene Woche der Frauenfußball im Mittelpunkt.

In der Vorsaison dem Abstieg ohnehin nur mit einem blauen Auge entkommen, musste Schrems auch in der Übertrittszeit noch zwei sportliche Tiefschläge einstecken. Mit Sandra Pixa und Bettina Schnabl verabschieden sich zwei absolute Leistungsträgerinnen der vergangenen Jahre – maßgeblich schon am Aufstieg 2012 beteiligt und seither am Klassenerhalt. Adäquaten Ersatz zu finden, ist immens schwer, wurde vom Verein aber auch gar nicht wirklich angestrebt. Man will eine neue Mannschaft mit jungen Spielerinnen aufbauen.

Das ist der richtige Weg, will man über längere Zeit bestehen und will man sich nicht wieder in die Abhängigkeit weniger Spielerinnen begeben – das war ja einer der Gründe, warum die Vorsaison schon so schlecht lief. Man muss dafür aber auch die Ruhe und die Geduld aufbringen, diese neue Mannschaft aufzubauen, Youngster zu neuen Leistungsträgern zu formen.