Erstellt am 18. Januar 2017, 03:10

von Maximilian Köpf

Offenen Auges durch die Welt. Maximilian Köpf über die wenigen Transfers in der Winterpause.

Nicht mehr ganz zwei Wochen dauert die Winter-Transferzeit. Sie wird, das zeichnet sich schon jetzt ab, wohl als eine der ruhigsten im Bezirk in die Geschichte eingehen. Quer durch die Ligen mit Bezirksbeteiligung zieht sich die gelebte Beständigkeit wie ein roter Faden.

Die einzige Ausnahme bildet die Gebietsliga – was zu erwarten war. Weitra hat die erste Hälfte der Aufstiegssaison verschlafen. St. Martin ist im Lauf der Herbstsaison weggedöst. Wollen die beiden Lainsitztaler nicht in der 1. Klasse aufwachen, musste man reagieren. Die Chancen darauf, dass an den richtigen Schrauben gedreht wurde, stehen aber gut.

Die Mehrheit der Bezirksklubs ist aber bereits obenauf, steht im sicheren Mittelfeld oder kann nicht absteigen. Ausnahme ist Nondorf, das mit Tormann Martin Schlögl einen der Top-Transfers der Winterpause landete, sonst im Abstiegskampf aber auf mentale Stärke statt auf zusätzliche Manpower setzt.

Grundsätzlich ist Beständigkeit gut – auf jeden Fall besser, als sein Konzept jedes halbe Jahr über den Haufen zu werfen. Das Auge muss aber wachsam bleiben. Eine Entwicklung ist schnell verschlafen. Und dann hinkt man nach.