Amaliendorf muss bald liefern. Über die kapitalen Fehlstarts von zwei Landesligisten.

Von Maximilian Köpf. Erstellt am 18. September 2019 (02:07)

Klaus Doppler und sein Vorgänger am Amaliendorfer Trainerstuhl, Zwettl-Coach Helmut Anderst, sind derzeit nicht zu beneiden. Wie bringt man einer Mannschaft, die nach einem Umbau im Sommer Woche für Woche gut spielt, die Leistung aber nicht in Punkte ummünzt, das Siegen bei? Das ist die essenzielle Frage, der die beiden Trainer nachgehen müssen.

Beide Teams spielen trotz Ausfällen auf einem guten Niveau, beide sind besser, als es ihre Tabellensituation aussagt (Zwettl ist in der 1. Landesliga Vorletzter, Amaliendorf in der 2. Landesliga West gar Letzter). Beide haben aber dennoch erst je drei Punkte auf der Habenseite – der SCA immerhin aus einem Sieg. Beide verbindet übrigens auch die zu frühe Trainerdebatte, die von außen gemutmaßt wird, die es intern aber nicht gibt – zumindest beteuern das beide Vereine.

De facto ist bei beiden noch nicht übermäßig viel passiert. Ein Sieg kann Amaliendorf sogar gleich ins Tabellenmittelfeld katapultieren. Den Trainern muss aber bald eine Antwort einfallen, sonst brennt bei beiden Klubs wirklich der Hut. Und dann ist es egal, ob man schön spielt, aber trotzdem verliert. Dann zählen nur mehr die Punkte – egal, wie man sie holt.