Bisher unterm Wert geschlagen. Über die Transferzeit des SC Amaliendorf.

Von Maximilian Köpf. Erstellt am 12. Februar 2020 (01:06)

Amaliendorf muss wieder einmal das Stehaufmännchen spielen. Konnte man im schon verkorksten Frühjahr 2019 noch von den davor geholten Punkten zehren, sieht man sich jetzt nach dem Herbst 2019 mit dem Abstiegskampf konfrontiert. Das kam unnötig, ja. Viele gute Leistungen speziell zum Saisonstart wurden wegen individuellen Fehlern nicht belohnt. Zudem gab‘s das Torhüter-Problem, das wohl allein schon einige Punkte kostete. Nach so einem Herbst zur Tagesordnung übergehen ging aber auch nicht.

Dass man das Legionärsaufgebot, das im Herbst nicht überzeugte, noch einmal überarbeitete, kann sich als entscheidender Faktor erweisen. Istvan Varga hat sich schon mit einem Tor vorgestellt. Stepan Kacafirek stößt erst zur Mannschaft. Seine Durchsetzungskraft kennt man aber aus Schremser Zeiten. Einzig Jan Charuza ist noch eine kleine Wundertüte.

Vom Potenzial her müsste Amaliendorf nicht dort stehen, wo man steht – im Herbst nicht, und jetzt mit den zusätzlichen Verstärkungen schon gar nicht. Jetzt geht‘s für Trainer Klaus Doppler darum, dieses Potenzial aus seinen Schützlingen herauszukitzeln. Und dann möglichst schnell den Abstiegskampf ad acta legen.