Es lebe die Revolution!. Über den positiven Jugendwahn der Waldviertler Landesligisten.

Von Maximilian Köpf. Erstellt am 12. August 2020 (02:32)

Eine Revolution ist im Gange. Bei den Waldviertler Landesligisten drängen die jungen Wilden in die Kampfmannschaften, wollen dort von innen heraus für einen Generationenwechsel sorgen. Die Vereine lassen sich darauf ein. Und die vielgepriesene Arbeit der vergangenen Jahre trägt nun wirklich Früchte.

„Die Burschen haben das Potenzial, sie haben Geduld bewiesen, sie wollen unbedingt. Wann, wenn nicht jetzt haben sie sich diese Chance verdient“, sagte SVW-Obmann Andreas Hanisch bereits zum Vorbereitungsstart.

In Waidhofen wird der Jugendwahn wohl am radikalsten vorgelebt, aber auch mitunter am erfolgreichsten. Dort bilden die Eigengewächse fast schon einen Mannschaftsstamm.

Beim SC Zwettl sind Youngster wie Sebastian Penz oder Stefan Katzenschlager schon derart integriert, dass sie schmerzlich vermisst werden, wenn sie nicht spielen können. Und in Schrems sind etliche Youngster so gut in Form, dass der eine oder andere Arrivierte um seinen Platz fürchten muss, wenn er einmal nicht ganz sein Potenzial abrufen kann.

Dass auf den eigenen Nachwuchs zu setzen, der einzige richtige Weg für die Zukunft ist, braucht man nicht mehr groß zu erklären. Jetzt braucht‘s nur mehr den Mut, das in der Vorbereitung gelebte, auch in der Meisterschaft umzusetzen.