Gmünd trotzdem ein Titelaspirant. Über Verletzungen, Vorbereitung und Chancen des SC Gmünd.

Von Maximilian Köpf. Erstellt am 14. August 2019 (01:56)

Beste Frühjahrsmannschaft und dann mit den Verpflichtungen von Ondrej Svoboda, Mathias Reszonya und Karel Sláma noch einmal nachgelegt. Mitte Juli zählte der SC Gmünd für die meisten Experten zu den ganz großen Titelfavoriten in der Gebietsliga Nordwest/Waldviertel. Einen Monat später hat sich der Wind etwas gedreht.

Die Verletzungen von Julian Zimmel und Stefan Steininger schwächten die Gmünder in der Vorbereitung zusehends. Dazu kamen laufend weitere Ausfälle (unter anderem Rezsonya, Svoboda und Peterek). In Bestbesetzung konnte man kaum spielen, was sich auf die Leistungen und die Ergebnisse auswirkte. Eine ideale Vorbereitung sieht anders aus.

Bei alldem Verletzungspech darf man aber nicht übersehen, dass Ondrej Svoboda praktisch in jedem Spiel getroffen hat, er zudem mit seinen Kumpels aus Budweiser Nachwuchszeiten Martin Jasanský und Karel Sláma harmoniert. Sláma war in der Innenverteidigung sofort wieder der Fels in der Brandung. Und die Mannschaft selbst ist ja intakt geblieben.

Bei den Grenzstädtern läuft viel in die richtige Richtung, um diesmal die Rückkehr in die 2. Landesliga West schaffen zu können. Den besten Beweis können sie am Freitag gegen Grafenwörth antreten. Dann wären die Unkenrufe für zumindest ein Weilchen verstummt.