Retten, was noch zu retten ist. Über die dauernden Knüppelschläge für den SC Amaliendorf.

Von Maximilian Köpf. Erstellt am 16. Oktober 2019 (09:04)

Es läuft einfach nicht für den SC Amaliendorf. Dem ersten Erfolg seit langem folgte am Samstag in Rohrendorf gleich wieder ein Nackenschlag. Nicht nur eine Niederlage, sondern mit Christian Brunner und Philipp Millner Ausfälle zweier wichtiger Spieler. Jetzt ist dazu Yorick Groll gesperrt. Man muss es so sagen: Dem SCA ist nicht nur Leistung, sondern vor allem auch das Glück abhandengekommen.

Seit dem Abgang von Trainer Helmut Anderst ist der Wurm drin. Die interne Lösung mit Christian Hersch im Frühjahr funktionierte nicht. Und mit dem neuen Trainer Klaus Doppler konnte man zu Beginn der Saison gute Leistungen nicht in Punkte ummünzen. Jetzt machen dauernde Ausfälle an wichtigen Positionen der Mannschaft das Leben schwer. Dazu kommt, dass die neuen Legionäre Ondřej Svoboda und Jindřich Kučera kaum ersetzen können – wenig verwunderlich daher, dass beim Kučera-Besuch am Samstag beim einen oder anderen gleich Sehnsüchte geweckt wurden.

Die Herbstsaison ist verkorkst, daran werden auch die verbleibenden vier Runden nicht mehr viel ändern. Den Fokus muss man jetzt auf das Frühjahr legen – und wie man sich (womöglich auch mit neuerlichen Anpassungen im Kader) wieder nach oben orientieren kann. Den Herbst gilt es möglichst ohne weitere Schäden fertigzuspielen. Und mit dem einen oder anderen Punkt den Anschluss zu wahren.