Titelrennen im Sinne der Fans. Über die Formkrise von Leader Schrems und frühe Panik.

Von Maximilian Köpf. Erstellt am 17. April 2019 (01:00)

Eine gute Offensive gewinnt Spiele, eine gute Defensive Meisterschaften – so sagt eine alte Fußballerweisheit. Gibt es wie aktuell bei Schrems jedoch nur die gute Defensive, dann geht der Weisheit schnell der Saft aus. Dementsprechend ist klar, dass in der Granitstadt gerade einige nervös werden.

Die Formkurve zeigt nach unten. Was in den ersten beiden Runden gerade noch klappte, nämlich Siege, ging gegen Weißenkirchen und Rabenstein daneben. Ohne Torchancen wird’s schwer zu gewinnen. Die Rechnung ist so einfach. Regisseur Marek Jungrs Fehlen stört nicht nur den Spielaufbau, sondern nimmt den jungen Akteuren auch eine Portion Selbstvertrauen. Der im Herbst so rasante, teils unaufhaltsame Spielaufbau findet nicht mehr statt. Dazu stockt das Tor-Fließband Nemanja Marinkovic. Geht Schrems wie Borussia Dortmund im Finish die Luft aus?

Naja. Diese Frage stellt sich noch nicht. Schrems hat eine Formkrise. Aber auch noch sechs Punkte Vorsprung. Tendenz fallend oder nicht. Das ist Polster genug, um zur Ruhe zu kommen. Dass sie auch ohne Jungr Fußball spielen kann, hat die Mannschaft früher schon bewiesen. Darauf muss man sich besinnen, dann wird das Titelrennen weiter mit Schrems stattfinden. Nur wird‘s halt spannender. Fans werden es danken!