Raser sind nur ein Symptom. Markus Lohninger zur Wurzel des Verkehrs-Problems in Langschwarza, die tiefer liegt

Von Markus Lohninger. Erstellt am 13. Juni 2019 (05:38)

Auf der B2 donnern kaum weniger Fahrzeuge pro Tag durch Langschwarza, als den B41-Abschnitt zwischen Schrems und Gmünd zur meistbefahrenen Straße im Waldviertel machen.

Wenn man das bedenkt, verwundern die ungleichen Rahmenbedingungen: Ein Stück der B41 wird derzeit vierspurig ausgebaut und kreuzungsfrei – im Lainsitztal bahnt sie sich auf zwei Spuren genauso weiterhin ihre Wege durch Dörfer wie die B2 im hoch frequentierten Dreieck Schrems-Waidhofen-Zwettl.

Tempobolzerei und Mittel dagegen sind in allen Fällen nur Teile eines grauen Gesamtpaketes für die Ortsbevölkerung: Selbst wenn sich alle am Riemen reißen, bleiben Lärm, Staub und Dreck, Orte bleiben durch rollende Automassen geteilt.

Wenn also gerade über hochrangige Straßen durch die Region nachgedacht wird: Im Bezirk Gmünd, wo seit Jahrzehnten keine Umfahrung mehr kam, ist das Potenzial größer denn je. Es braucht neue Wege – egal, ob sie dann Autobahn, Europaspange oder sonstwie heißen.