Schnell für neuen Schwung sorgen. Über den Trainerabgang bei St. Martin & das schwere Programm des Neuen

Von Maximilian Köpf. Erstellt am 25. April 2019 (03:31)

Schweiggers, Gföhl, Echsenbach, Raabs, Gmünd, Groß Gerungs, Grafenwörth – acht Runden hat der St. Martin noch vor sich. Sieben davon muss er gegen die Klubs der oberen Tabellenhälfte bestreiten. Es gibt angenehmere Phasen für einen neuen Trainer, um sich einzuarbeiten. Argument, sich einen Trainerwechsel zu sparen, ist das aber keines. Dass St. Martin trotz gutem Start ins Frühjahr nach drei Niederlagen in Serie, die den Klub in Abstiegsgefahr bringen, reagiert, ist logisch. Dass Trainer Thomas Höbarth gehen musste, letztlich ebenso.

Nicht, weil er schlechte Arbeit geleistet hätte. Das hat er nicht. Er hat vor allem die jungen Spieler auf ein neues Level gebracht. Er hat mehr Freude ins St. Martiner Spiel gebracht. Das hat dafür gesorgt, dass man nach dem Weggang von Lukas Meisner das Niveau halten konnte – was viele Beobachter nicht erwartet hätten.

Wer St. Martin im Frühjahr auf die Beine geschaut hat, der merkte aber auch, dass die Leichtigkeit der vorigen beiden Halbsaisonen unter Höbarth fehlte, vieles wirkte verkrampft.

Man wolle für neuen Schwung sorgen, sagte Sektionsleiter Klaus Kirschbaum zur Trennung von Höbarth. Den braucht es, damit hat er recht. Den braucht es aber auch schnell, sonst ist bei dem anstehenden Fahrplan der Zug bereits abgefahren.