Die Leichtigkeit des Seins. Zum aktuellen Höhenflug der Gmünder Basketballer.

Von Maximilian Köpf. Erstellt am 28. November 2019 (08:16)

Dass es im Basketball schnell gehen kann, Führungen im Minutentakt wechseln können, macht unter anderem den Charme dieses Sports aus. Dass der UBBC Gmünd nach sechs Runden an der Spitze der Landesliga steht, hätte man sich so aber wohl nicht gedacht.

Eigentlich war man auf eine ruhige Saison eingestellt, verordnete sich nach zwei Saisonen, in denen man mit Sergej Orekhov als Trainer den Titel in die Grenzstadt holen wollte, mehr Lockerheit. Mit Michael Traxler und Maximilian Macho übernahmen Trainer aus den eigenen Reihen. Man stellte die erste Mannschaft breiter auf, weil einige Spieler nicht immer zur Verfügung stehen. Als Ziel wurde ein Play-off-Platz, also in den Top Six, ausgegeben.

Mit dieser neuen Leichtigkeit des Seins – und dank der neuen Spielanlage der Coaches, die auf mehr Spielfreude abzielt – lief es aber von Beginn weg wie am Schnürchen. Die Leistungen in den Tests zeigten schon, dass man die Saison vielleicht lockerer als notwendig nahm. Jetzt hat man in sechs Runden erst einmal verloren – ersatzgeschwächt und knapp gegen Titelkandidat Wiener Neustadt. Eine negative Trendwende ist nicht absehbar.

Vielleicht klappt es ja ausgerechnet in der Übergangssaison mit dem großen Coup. Und wenn nicht? Immer locker bleiben!