Tor zur Region

Zum Haus im Grünen als Chance für das Waldviertel.

Erstellt am 12. Januar 2022 | 05:11
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Das einstige Dauerthema Abwanderung schmerzt den Bezirk Gmünd nach den Jahren im letzten Eck vor einer toten Grenze heute nur noch aus zwei Gründen: Weil es auch Kinder und Kindeskinder wegzog und dadurch auch Jahrzehnte später nachwirkt, und weil einst nicht mehr erhaltbare Strukturen nun auf Jahre hinweg zerstört sind.

Zentraler ist ansonsten schon die Frage, wie die seit Covid massive Zuwanderung stärker zum Ausstieg aus dieser Spirale genutzt werden kann. Finanziell wird‘s nicht direkt besser, weil für Gemeinden essenzielle Anteile aus Bundeserträgen nur für Hauptwohnsitzer fließen. Die wurden eben wegen negativer Geburtenbilanzen seit 2020 um 450 weniger, die Nebenwohnsitzer um 1. 700 mehr .

Aber: Die Zahl jener mit Wohnbezug zum Bezirk ist insgesamt hoch wie lange nicht, parallel dazu ist der Arbeitsmarkt im Höhenflug. Das Wochenendhaus im Grünen ist ein offenes Tor in die Region – das bei beruflichen oder familiären Optionen zum dauerhaften Wohnsitz führen kann.