Zeit für eine Trendwende. Maximilian Köpf über das erste Saisondrittel im Fußballunterhaus.

Von Maximilian Köpf. Erstellt am 06. September 2017 (02:56)

Seit dem Wochenende sind endgültig alle Fußballteams des Bezirks im Wettkampfmodus. Heidenreichstein legte einen Top-Start in die Frauen-Landesliga hin, Schrems hatte Probleme, verlor, wie auch Großschönau in der Hobbyliga Zwettl. Während diese Ereignisse noch kaum auf die weitere Saison schließen lassen, zeichnet sich woanders nach dem ersten Herbstdrittel schon Tendenzen ab.

In der 2. Landesliga West trat weitgehend Erwartetes ein: Schrems mischt vorne mit, Amaliendorf und Gmünd kämpfen. Eine Ebene darunter setzte St. Martin mit dem Sieg über Grafenwörth ein echtes Ausrufezeichen. Bis auf Nondorf schaffte dies in der 1. Klasse bislang kein Bezirksteam. Der gute Heidenreichsteiner Start erwies sich mittlerweile als Strohfeuer. Immerhin haben die Burgstädter aber schon sechs Punkte. Litschau und Weitra laufen ihrer Form komplett hinterher.

Aus Sicht des neutralen Fußballfans bleibt zu hoffen, dass sich Litschau an den strauchelnden Dobersbergern aufrichtet und Weitra die Zwangspause nutzen kann, um gestärkt daraus hervorzugehen. Jetzt schon vom möglichen Abstieg zu sprechen, wäre freilich zu früh. In den kommenden 22 Runden kann alles passieren – auch eine komplette Trendumkehr. Klar ist aber auch: Je mehr und je länger die Punkte am Start fehlen, desto höher wird der Druck.