B41: Lkw zog sieben Kilometer lange Ölspur

Spektakulärer Einsatz für 15 Kameraden der Feuerwehren St. Martin, Weitra und Bad Großpertholz: Ein Lkw zog am 21. September auf der Bundesstraße B41 unbemerkt eine fast sieben Kilometer lange Ölspur. Der Verkehr war wegen der Reinigungsarbeiten fünf Stunden lang beeinträchtigt.

Erstellt am 21. September 2021 | 18:25

Der Lastkraftwagen eines Zustelldienstes aus Oberösterreich mit Anhänger war auf der Fahrt in Richtung Gmünd bei Bad Großpertholz leck geworden, der Fahrer hatte den Ölverlust zunächst aber nicht bemerkt. Erst etwa sieben Kilometer weiter leuchtete schon im Gemeindegebiet von St. Martin die Öllampe auf. Der Lkw wurde am Rand zur Bushaltestelle Roßbruck – an der Abzweigung in Richtung Harmanschlag – abgestellt, der Notruf gegen 11.20 Uhr abgesetzt. „Hier hinterließ der Lkw noch einmal eine größere Öllacke“, sagt Andreas Prager, Kommandant der Feuerwehr St. Martin.


Neben der örtlichen Wehr mussten auch die Kameraden aus Großpertholz und jene aus Weitra – mit dem großen Bioversaltank – ausrücken. Der Verkehr konnte stundenlang nur wechselweise vorbei gelassen werden. Erst um 16 Uhr konnte der Einsatz abgeschlossen werden, nachdem auch eine örtliche Reinigungsfirma mit Hochdruck gegen die Reste der Ölspur vorgegangen war.
Der Anhänger ging laut Prager mit einem anderen Zugfahrzeug auf die Weiterreise, der Lkw wurde vom Eigentümer abgeschleppt.