1.000 Euro von Eichbergerin Herta Eder für Palliativteam

Herta Eder aus Eichberg spendete 1000 Euro an das Mobile Palliativteam im Landesklinikum Gmünd. Dieses Geld war ursprünglich für ein Waisenhaus nach Rumänien, das die Eichbergerin seit 15 Jahren unterstützt, gedacht. Coronabedingt wurde dieses Heim aber leider geschlossen.

Erstellt am 20. Oktober 2021 | 08:54
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Foto: Landesklinikum Gmünd

Herta Eder und ihr Gatte Friedrich sind seit Jahren bei diversen Floh-, Weihnachts- und Ostermärkten vertreten. Völlig uneigennützig unterstützen die  Eichberger seit 15 Jahren ein Waisenhaus in Rumänien, das im Rahmen eines privaten oberösterreichischen Projektes errichtet worden ist. Hier waren zuletzt 14 Kinder untergebracht. Herta Eder sorgte für die in diesem Waisenhaus betreuten Kinder für zahlreiche Hilfstransporte, Geld- und Sachspenden (die NÖN berichtete). 15 Jahre lang wurden auch die monatlichen Personalkosten für das private Heim in Höhe von 640 Euro durch Spendeneinnahmen von Herta Eder finanziert.

Durch die Corona-Pandemie konnten in den letzten eineinhalb Jahren aber keine Flohmärkte und dergleichen veranstaltet werden, wodurch sämtliche Spenden ausfielen, der monatliche Beitrag an das Heim nicht mehr geleistet werden konnte, und das Projekt daher zum Stillstand kam. „Mit tut es sehr leid, dass das Heim in Rumänien geschlossen werden musste. Zum Glück sind bereits einige der Kinder erwachsen, die anderen wurden privat bzw. in anderen Heimen aufgenommen“, erklärt Eder. Die restlichen Spenden, die noch übrig sind, übergebe sie gerne dem Mobilen Gmünder Palliativteam, das sie durch einen privaten Fall kennengelernt hat: „Hier wird das Geld bestens verwendet“, meinte sie.

„Die Geschichte und das Engagement von Herta Eder haben uns tief berührt und aufs Höchste beeindruckt. Wir freuen uns natürlich sehr über die großzügige Geldspende und bedanken uns von ganzem Herzen“, erklärt Palliativkoordinatorin Elisabeth Steffel.. Palliativarzt Norbert Wißgott ergänzt: „Selbstverständlich kommen alle Spenden ausschließlich unseren Patienten zugute. Wir versuchen in der Mobilen Palliativbetreuung, auf jeden einzelnen Patienten und den Angehörigen ganz individuell einzugehen. Eine solche Spende erlaubt uns, einen gewissen Spielraum, in dem wir unter anderem konkrete Wünsche unserer Patienten erfüllen können, Da geht es um Besuche zu Hause oder spezielle Ausflüge, was wiederum maßgeblich zur Verbesserung der Lebensqualität beiträgt“.