Kirchensanierung in St. Martin beendet. Vom Läutwerk bis zu den Kirchenbänken: Die jahrelangen Arbeiten an der Pfarrkirche St. Martin sind jetzt fertig. 3.300 Arbeitsstunden leisteten die Freiwilligen.

Von Karin Pollak. Erstellt am 21. Dezember 2019 (11:24)
Die Innenrenovierung der Pfarrkirche St. Martin ist abgeschlossen. Daran haben viele Pfarrangehörige mitgearbeitet, denen im Rahmen der Sonntagsmesse am 15. Dezember gedankt worden ist. Im Bild Pfarrer Rudolf Pinger mit einem Teil der freiwilligen Helfer.
Karin Pollak

Die Generalsanierung der Pfarrkirche St. Martin ist abgeschlossen. Nach Friedhof und der Außensanierung ist jetzt auch der dritte Bauabschnitt fertig und das Innere der Kirche generalsaniert.

Die Arbeiten dafür starteten im Frühjahr. Die Mängel in der Sakristei, am Aufgang zum Turm, zum Oratorium und zur Kanzel wurden behoben. Die gesamte Elektrik, Leuchten, Bodenbeläge und Bodenplatten erneuert und die Kirche neu ausgemalt.

Dabei wurden die ehrenamtlichen Helfer aus der Pfarre von örtlichen Firmen und der Gemeinde St. Martin unterstützt. „Bei dieser Innensanierung wurden die Vorgaben des Bundesdenkmalamtes berücksichtigt“, betont Albert Mörzinger, der die Sanierungen organisiert hat.

„Um ein bequemeres Sitzen und Stehen in der Kirche bieten zu können, wurden die Kirchenbänke umgestellt und auseinandergerückt, im vorderen Bereich wurde auch mehr Freiraum für Taufen oder Begräbnisse geschaffen“, betont Mörzinger.

Dabei leisteten die Helfer 900 Arbeitsstunden und es wurden rund 200.000 Euro investiert.

Insgesamt wurden seit dem Start des Großprojektes 2014 knapp 3.300 freiwillige Arbeitsstunden verzeichnet. Dafür dankten die Gemeinde und die Diözese.