500.00 Euro-Projekt: Nebelstein-Plan steht. Der Panoramaweg soll neun Stationen bekommen: Rast- und Schauplätze auf rund zehn Kilometer verteilt.

Erstellt am 05. August 2017 (03:17)
NLK-Filzwieser
Der neue Panoramaweg beim Nebelstein mit Rast- und Schauplätzen wird vom Land und Ecoplus unterstützt. Im Bild: Ecoplus-Geschäftsführer Helmut Miernicki, Landesrätin Petra Bohuslav und Bürgermeisterin Margit Göll.

Ende Jänner berichtete die NÖN erstmals über die von der Gemeinde Moorbad Harbach geplante „Inszenierung Naturerlebnis Nebelstein“, jetzt geht das Projekt, mit dem die Gemeinde ihre Stellung im NÖ Tourismus (im Vorjahr landete die Gemeinde mit 250.000 Nächtigungen landesweit auf Rang drei) weiter ausbauen will, in die Zielgerade.

Die Gesamtkosten des Projektes belaufen sich auf rund 500.000 Euro, wobei 300.000 Euro über eine Leader-Förderung kommen sollen, der Rest soll über Förderungen von Land, Gemeinde und Tourismusverein finanziert werden.

Am Nebelstein soll der Panoramaweg mit insgesamt neun Stationen aufgewertet werden. Mit Rast- und Schauplätzen entlang des zehn Kilometer langen Weges soll der Aufstieg auf den 1.017 Meter hohen Berg für Wanderer und Spaziergänger noch kurzweiliger werden.

„Wollen ‚Barrierefreiheit light‘ schaffen“

Die Wanderroute soll als Bewegungsraum positioniert und als sanfter Wanderweg bekannt werden. „Wir wollen eine ,Barrierefreiheit light‘ schaffen, die es auch Menschen, die etwa Probleme mit den Knien haben oder einen Gehstock brauchen, auf die Aussichtsplattform kommen können.“ Dabei soll die Wertschöpfung in der Region bleiben, da lokal ansässige Unternehmen und die unweit des Gipfels gelegene Nebelsteinhütte mit in die Planung einbezogen wurden, erklärt Bürgermeisterin Margit Göll.

Für die genaue Verortung der Stationen waren zuletzt auch Drohnen im Einsatz, um Bilder zu machen. Die Planung soll laut Göll gezielt so erfolgen, dass die Stationen Rücksicht auf die Tierwelt der Region nehmen. In der guten Zusammenarbeit mit dem Grundbesitzer, der Familie Fürstenberg, wurde großer Wert darauf gelegt, etwa Futterplätze für das Wild nicht zu beeinträchtigen. Das Konzept soll der Bevölkerung präsentiert werden, sobald die Details erarbeitet wurden. Die Arbeiten sollen 2018 starten.