Förderungen beschlossen: 16.000 für Bauern. Landwirte erhalten Unterstützung, Bürger bekommen zehn „Hoabacher“ für regionale Wirtschaft.

Von Karin Pollak. Erstellt am 12. Juli 2020 (05:10)
Landwirte, die sich in der Gemeinde Moorbad Harbach um das Landschaftsbild kümmern, werden gefördert. Darüber freuen sich auch Bürgermeisterin Margit Göll, die geschäftsführenden Gemeinderäte Christian Raab, Christoph Müllner und Karl Baumgartner sowie Herbert Strondl und Wilhelm Schuster.
Gemeinde

Die Gemeinde Moorbad Harbach fördert künftig die regionale Landschaftspflege: Etwa 16.000 Euro hat der Gemeinderat dafür in seiner jüngsten Sitzung reserviert. „Damit möchten wir unsere Wertschätzung gegenüber jenen Landwirten zum Ausdruck bringen, die sich um das Landschaftsbild unserer schönen Kurgemeinde kümmern. Jetzt haben wir eine faire Abwicklung dafür geschaffen“, sagt Bürgermeisterin Margit Göll.

Zur Auszahlung gelangen diese Förderungen im Zuge des Mehrfachantrages jedes Betriebes, der im Gemeindegebiet Flächen bewirtschaftet, bei der Agrarmarkt Austria. Abgerechnet werde nach Fläche, sagt Göll. Auch auswärtige Landwirte werden gefördert, wenn diese einen Nachweis über bewirtschaftete Flächen in der Gemeinde erbringen.

Unterstützung soll es auch für Betriebe der Gemeinde geben. „Jeder Hauptwohnsitzer erhält einen 10-Euro-Hoabacher, mit dem er die örtliche Wirtschaft ankurbeln kann“, erklärt Göll. Der „Hoabacher“ ist wie berichtet eine neu geschaffene „Gemeindewährung“.

Start für die neue Straßenbeleuchtung

Ebenfalls fixiert wurden der Ankauf dreier Baugründe um 54.000 Euro und die Auftragsvergabe für die neue Straßenbeleuchtung in Harbach, die im Rahmen der angelaufenen Glasfaser-Verlegung installiert werden soll. Den Unterbau übernimmt Swietelsky (Kosten 105.000 Euro). Die Leuchten werden über die EVN gekauft und von Leyrer+Graf versetzt (78.000 Euro).

Vereinbart wurde zudem eine zusätzliche Haltestelle für das ab September kommende Anrufsammeltaxi, das wie berichtet als Zu- und Heimbringer zum VOR-Bus dienen soll, in Obermaißen. „Die Haltestellen für das Sammeltaxi werden mit aktuellen Fahrplänen bestückt. Somit werden die Probleme mit den Busverbindungen behoben.“ – Alle Beschlüsse erfolgten einstimmig.