Gemeindeamt muss saniert oder neu gebaut werden. Das Harbacher Amts-Gebäude weist viele Schäden und Mängel auf. Jetzt startet ein Projekt.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 11. Januar 2021 (04:12)
Symbolbild
Shutterstock/Denis Kuvaev

Das Gemeindeamt Moorbad Harbach hat viele bauliche Mängel, diese müssen laut VP-Bürgermeisterin Margit Göll unbedingt behoben werden. Ob eine Sanierung oder Neubau durchgeführt wird, das soll heuer erhoben werden. Diese Vorgangsweise wurde bei der Dezember-Sitzung des Gemeinderates vereinbart.

„Unser Gemeindeamt ist nicht barrierefrei, hat einen feuchten Keller, ein kaputtes Dach und im Gemeindearchiv hängt die Decke durch. Es muss also etwas geschehen“, erklärt Göll. Nun werde erhoben, in welcher von mehreren denkbaren Varianten das Projekt umgesetzt werden kann. Das Projekt wurde im Voranschlag 2021 berücksichtigt. Der beinhaltet auch den Ausbau des Glasfasernetzes in den Katastralgemeinden Wultschau, Hirschenwies, Lauterbach und Maißen und einige Straßenbauprojekte. „Der Voranschlag 2021 ist sehr positiv. Es wird aber noch einen Nachtragsvoranschlag geben müssen“, meint Göll.

Weitere Beschlüsse

Einstimmig – wie alle anderen Punkte – wurde auch der Beitritt der Gemeinde zur Klimawandel-Anpassungsmodellregion (KLAR!) beschlossen.

Beschlossen wurde auch der Rechnungsabschluss 2019 des Tourismusvereines mit Einnahmen von 145.000 Euro und Ausgaben von 131.000 Euro. Der Voranschlag 2021 beläuft sich auf 112.000 Euro.

Für die jetzt wieder fällige, alle zehn Jahre erforderliche Überprüfung der Drehleiter der Feuerwehr Wultschau fallen Kosten von etwa 13.000 Euro an. Die Gemeinde steuert maximal 10.000 Euro bei. -kp-