Erstellt am 01. Februar 2012, 00:00

Nächtigungs-Rekord in Gmünd. TOURISMUS-PLUS / Im ersten Jahr nach der Eröffnung des Sole-Felsen-Bad-Hotels schaffte Gmünd bereits den Sprung über die 50.000-Nächtigungen-Grenze.

Freuen sich über die positive Tourismusbilanz (von links): Tourismus-Stadtrat Mag. Gottfried Libowitzky, Simone Gall und Gerold Guttmann vom Tourismusbüro sowie Bürgermeister Otto Opelka.D. LOHNINGER  |  NOEN
VON DANIEL LOHNINGER

GMÜND / Die Stadt Gmünd ist mittlerweile eines der Tourismus-Zentren im Waldviertel. Das zeigt die Tourismusbilanz. Mit 50.158 Nächtigungen liegt Gmünd zudem erstmals nicht nur vor der Partnerstadt Gmünd in Kärnten, sondern auch vor Top-Adressen wie Attersee. Im Bezirk liegt bei den Nächtigungen nur mehr Moorbad Harbach vor der Bezirkshauptstadt.

Bei Gästezahl liegt Gmünd  im NÖ-Spitzenfeld


Und: Mit 27.932 Ankünften liegt Gmünd punkto Gästezahl sogar im absoluten NÖ-Spitzenfeld – im Waldviertel kann sich nur Langenlois über mehr Gäste freuen. Da ein Gmünd-Gast im Schnitt allerdings nur 1,8 Tage bleibt, schlägt sich die hohe Gästezahl nur abgeschwächt in den Nächtigungs-Zahlen nieder.

Der Hauptgrund für das stattliche 33,27-Prozent-Nächtigungsplus liegt auf der Hand: Die Eröffnung des Sole-Felsen-Bad-Hotels im Oktober 2010 schlug sich erstmals im Vorjahr voll in den Zahlen nieder. Zum Vergleich: 2009 registrierte die Stadt Gmünd „nur“ 26.442 Nächtigungen, vor der Eröffnung des Sole-Felsen-Bades lagen die Jahreswerte zwischen 12.000 und 14.000 (siehe Grafik).

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„Wir spielen touristisch jetzt in einer anderen Liga“, freut sich Gmünds Bürgermeister Otto Opelka (SPÖ). Mit dem Sole-Felsen-Bad als Initialzündung habe sich in Gmünd angeführt von Goldenem Stern und SFB-Hotel ein breites Spektrum an Beherbergungsbetrieben, aber auch ein vielfältiges Gastronomieangebot entwickelt, das in der Summe die Grundlage für diesen Erfolg sei. Tourismus-Stadtrat Mag. Gottfried Libowitzky (ÖVP) ergänzt: „Trotz der deutlich größeren Betten-Kapazität, gab es Wochenenden im August und September, an denen in ganz Gmünd kein freies Bett zu finden war.“ Kein Wunder, dass 2012 zwei weitere neue Ferienwohnungs-Anbieter ihr Glück versuchen werden.

Die wichtigsten Märkte – NÖ,  Wien, OÖ und Deutschland

Was die Herkunft der Gäste angeht, so profitiert Gmünd immer mehr von der geografischen Lage. Der Großteil der Gmünd-Urlauber kommt aus Niederösterreich, Wien, Oberösterreich und Deutschland. Auf diese Märkte will man sich in Zukunft noch stärker konzentrieren, weshalb Gmünd unter anderem auf Präsenz bei den Tourismusmessen in Wien, Wels und St. Pölten setzt.

Größte Neuerung im Jahr 2012 wird die Wiederinbetriebnahme des generalüberholten Glas- und Steinmuseums sein – mit einem Tourismusbüro, das auch an den Wochenenden geöffnet hat.